Papst Franziskus nimmt den Rücktritt von Kardinal Barbarin nicht an - QR Code Friendly
Ist das die von Papst Franziskus geforderte Kirche der Armen, die sich nachhaltig im Sinne Jesu Christi für benachteiligte Menschen einsetzen muss? Nein, natürlich nicht. Es ist vielmehr die katholische Kirche und Kurie der Vertuscher, die Straftäter im sexuellen Kindesmissbrauchsskandal auch noch deckt. Sozusagen die Vertuschungsmafia, die bis in den Vatikan reicht. Warum? Papst Franziskus hat den Rücktritt des Lyoner Erzbischofs, Kardinal Philippe Barbarin, nicht angenommen, der wegen der Nicht-Anzeige von sexuellen Kindesmissbrauchsfällen - von Kinderschändungen durch Priester - bereits zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt wurde.

Ist das der natürliche Umgang des Bergoglio-Papstes mit Skandalträgern der katholischen Kirche? Scheint so, denn auch der ehemalige Protz-Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van-Elst, wurde nicht degradiert oder ausgemustert, sondern Ende Dezember 2014 zum Delegaten im Leitungsteam des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung mit der Zuständigkeit für die Katechese in den Vatikan berufen und befördert. Und was wird aus Kardinal Barbarin? Meine Prognose: Papst Franziskus macht den Bock zum Gärtner und beruft den barbarischen Barbarin am Ende zum vatikanischen Missbrauchsbeauftragten im Päpstlichen Rat für die Segnung der Kinder.

Ist das die von Papst Franziskus geplante Reform der Kurie, mit der er unter anderem den Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx, als Mitglied des Kardinalrates bereits Ende September 2013 beauftragt hatte? Der Fisch stinkt zuerst am Kopf. Gute Nacht, katholische Kirche.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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