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70 Jahre Grundgesetz: 70 Jahre und kein bisschen weise! - QR Code Friendly
70 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 2019: Deutsche Ökonomen fordern deshalb, den Begriff "Soziale Marktwirtschaft" im Grundgesetz zu verankern.

Bravo, da steht auch schon, Männer und Frauen seien gleichberechtigt. Trotzdem verdienen Männer bei gleicher Arbeit immer noch mehr als Frauen. Was nutzt es da, wenn jetzt auch noch die "Soziale Marktwirtschaft" Einzug in unser Grundgesetz findet? Nichts, denn die "Soziale Marktwirtschaft" und der "Wohlstand für Alle"  - von Prof. Ludwig Erhard in Zeiten der Bonner Republik noch proklamiert - ist längst zu einem Teufelswerk des hemmungslosen Raubtier- und Casino-Kapitalismus in der Berliner Treuhand- und Bankenrepbulik Deutschland verkommen.

Warum? Die These, wenn es der Wirtschaft gutgeht, dann geht es uns allen gut, stimmt schon lange nicht mehr. Der Flächentarifvertrag ist nämlich tot, der Dumping-Haustarifvertrag ist dagegen längst bittere Realität in den deutschen Unternehmen geworden. Ebenso wurde mittlerweile der soziale Wohnungsbau samt Mietpreisbremse I und II beerdigt. Wohnraum ist ein knappes Gut und zum Spielball von Miethaien geworden. Und ohne gesetzliche Mindestlöhne würde sogar das Marxsche Proletariat im angeblich so reichen Deutschland Auferstehung im wiedervereinten Deutschland feiern. Darunter leiden natürlich auch die Renten, welche an die Löhne gekoppelt sind. Eine "Soziale Marktwirtschaft", die eine lebensnotwendige RESPEKT- und Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung grundsätzlich ablehnt, mutiert so zu einer "Asozialen Marktwirtschaft". Und die müsste eigentlich zur Abschreckung im deutschen Grundgesetz gleich neben dem sog. "Enteignungsartikel" stehen.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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