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Weiter Streit in der GroKo-4.0-Bundesregierung in Deutschland über den Abschuss von Wölfen.

Was haben eigentlich Flüchtlinge und Wölfe gemeinsam?

Richtig, beide brauchten seit der Flüchtlingskrise von 2015 keinen Pass und konnten so unkontrolliert in die EU und nach Deutschland einreisen, weil sie nur Schutz vor Verfolgung suchten. Sie wurden anfangs beide enthusiastisch begrüßt: "Refugees Welcome" und "Wolves Welcome". Doch diese Zeiten sind nun auch für den Wolf endgültig vorbei, seitdem er nachts unsere Nutztiere reißt. Von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hört man seit Kurzem folgendes dazu: "Artenschutz hat Grenzen, wo das Leben anderer bedroht ist."

So soll auf Antrag demnächst geprüft werden, ob ein gefährlicher Wolf abgeschossen werden darf. Toll, ein weiteres Bürokratiemonster, damit unsere Verwaltungsbeamten keine Langeweile bekommen. Mein Vorschlag dazu: Besserer Schutz der EU-Außengrenzen und eine Abschiebehaft für Wölfe. Wohin? In das Land, von wo der Wolf gekommen ist und danach den Boden der EU betreten hat. Oder doch eine gerechte Verteilung der Wölfe auf alle EU-Mitgliedstaaten? Der Ball liegt wie immer in Brüssel!

Roland Klose, Bad Fredeburg

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