Trump und Johnson: Die Klimaleugner vereint in der Straße von Hormus (gedruckt) - QR Code Friendly
Frankfurter Rundschau vom 05.08.2019, Leserbriefseite, Titel: "Lassen wir uns nicht in einen Golfkrieg ziehen"


Irans Präsident Hassan Rouhani will notfalls im Konflikt mit US-Präsident Donald Trump die Straße von Hormus für Öl-Tanker sperren lassen. Das zeigt wieder einmal, am Erdöl scheiden sich die Geister. Der Kampf ums Öl ist spätestens seit dem Jahr 1990 - dem Beginn des Zweiten Golfkrieges gegen Iraks Machthaber Saddam Hussein - trotz des notwendigen Klimaschutzes vor fossilen Brennstoffen und vor umweltschädlichen Kriegen zum alles beherrschenden Thema der Weltwirtschaftspolitik der führenden Länder unserer Erde geworden. Allen voran die Leugner eines menschengemachten Klimawandels: Der Egomane Donald Trump und BREXITanniens neuer Hofnarr und Primeminister Boris Johnson.
Fest steht, der Kampf ums Öl in der Straße von Hormus gefährdet das Weltklima und den Weltfrieden. Deshalb sollten sich die EU und Deutschland keinesfalls von den USA und dem noch vereinten britischen Königreich in einen neuen Golfkrieg hineinziehen lassen. Schließlich hat der Provokateur Trump mit der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran den neuen Golfkonflikt erst möglich gemacht. Diese Suppe sollten Trump und BREXIT-Boris gefälligst alleine auslöffeln. Die NATO ist doch eine Verteidigungsgemeinschaft und keine Gemeinschaft von Kriegswaffenverkäufern, Kriegstreibern und heißen Kriegern.
Und vor allem, warum Boris Johnson mit einer Marine-Mission am Persischen Golf noch unterstützen, wo er doch die EU ohne Deal und ohne eine Abschlusszahlung in Höhe von 44 Milliarden Euro verlassen will?

Roland Klose, Bad Fredeburg

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