Tierschutz: Kommt jetzt das Verbot von Luftballons und Kondomen in freier Wildbahn? (gedruckt) - QR Code Friendly
Ostsee-Zeitung vom 13.09.2019, laut genios.de, ohne Titel


Luftballonwettbewerbe auf Festen - insbesondere im Kindergarten, in der Schule und in der Ferienfreizeit - sollen bald der Vergangenheit angehören, wenn es in der Bundesverbotsrepublik Deutschland (BRD) nach der Landeschefin der Grünen in Niedersachsen, Anne Kura (35), geht.


Warum? Aus Tierschutzgründen, weil Luftballons in der freien Natur oder in den Weltmeeren landen und auf diesem Wege unter anderem von Vögeln und Fischen gefressen werden könnten. Tierschutz geht in Deutschland anscheinend vor Menschenschutz. Denn, als im Juli 2019 in Mecklenburg-Vorpommern der Wald in der Nähe des Truppenübungsplatzes der Bundeswehr bei Lübtheen brannte, da wurde die Brandlöschung zur Lebensgefahr für die Feuerwehr und die Bevölkerung, weil im Boden noch viel Munition, Granaten aus Manövern und Sprengmittel aus dem Zweiten Weltkrieg lagerten. Wurden deshalb etwa Manöver und Kriege aus Menschenschutzgründen verboten? Natürlich nicht.   

 
Die Umstellung bei Luftballons auf Latex bringt im Übrigen für Fische und Vögel rein gar nichts. Deshalb wurde die Stadt Gütersloh in NRW bereits jetzt zur "ballonfreien Zone" erklärt. Daher mein Tipp, da am Wochende der Altweibersommer noch einmal mit Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius lockt: Lassen Sie bitte ihre Kondome beim Sex Outdoor in der freien Wildbahn nicht einfach wegen den Fischen und Vögeln gedankenlos liegen, sondern nehmen Sie sie wieder gebraucht mit nach Hause. Kondome besitzen nämlich den grünen Punkt und gehören entsorgt in den gelben Sack oder die gelbe Tonne.


Roland Klose, Bad Fredeburg
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