Erdowahn raus aus Nordsyrien und der NATO! (gedruckt) - QR Code Friendly
Münchner Abendzeitung vom 12.10.2019, laut genios. de, Titel: "Wie unmenschlich ist das denn?"


Die "Erdogan-Türkei" hat den Krieg gegen die kurdische YPG in Nordsyrien begonnen, ohne Donald Trumps ausdrückliche Warnung zu beachten und ohne jedwede Abstimmung mit den anderen NATO-Mitgliedstaaten. Recep Tayyib Erdogan nennt diesen Krieg paradoxerweise die "Operation Friedensquelle". Ich bezeichne ihn dagegen als einen "Totalen Krieg gegen die Kurden", um den Staat Kurdistan doch noch verhindern zu können.
Das ist eine weitere Eskalation des Syrien-Krieges, der nun bereits acht lange Jahre dauert und sinnlos Menschen tötet, deren Existenzen vernichtet, Flüchtlingsströme provoziert bzw. die Umwelt zerstört und damit den weltweiten Klimawandel entscheidend fördert. Krieg ist Klimaterrorismus par excellence, weil er die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Panzer, Kriegsschiffe, Kampfjets, Kampfdrohnen, Raketen und Bomben dazu einsetzt, alles Leben auf unserem Planeten Erde dem Erdboden gleichzumachen.
Was erlauben "Strunz" Erdo(wahn)gan? Erdogan produziert mit seinem Kurden-Krieg in Nordsyrien nämlich immer größere Flüchtlingsströme, für die Deutschland und die EU letzendlich zusätzlich immer mehr Euros bezahlen soll, damit er sie von uns fernhält bzw. in eine von ihm festgelegte Flüchtlingszone outsourcen kann. Wie unmenschlich und schizophren ist das denn? Nicht die Eskalation des Krieges schafft Frieden und sichert die Heimat, sondern die umgehende Beendigung des Krieges. Erdogan muss unbedingt für seine weitere Kriegsausbreitung und seinen Angriffskrieg gegen die Kurden in Syrien ohne Rücksprache mit der NATO mit Sanktionen belegt werden. Aber nicht mit Wirtschaftssanktionen oder Strafzöllen, sondern mit dem sofortigen Ausschluss aus dem NATO-Verteidigungsbündnis. Warum? Weil Erdogan der eigentliche Aggressor ist und das NATO-Verteidigungsbündnis alle NATO-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, die Türkei im Ernstfall zu verteidigen, falls sie von einem feindlichen Staat angegriffen würde.

Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <buergerredaktion.de>

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