NATO-Jubiläumsgipfel in London: Was erlauben Erdogan? - QR Code Friendly
Der Jubiläumsgipfel zum 70. Geburtstag der NATO findet ausgerechnet bei BREXIT-Boris Johnson in London statt. Doch keinem ist wirklich zum Feiern zumute. Boris Johnson ist mitten im BREXIT-Wahlkampf, die Queen ist wegen des Epstein-Skandals sauer auf Prinz Andrew, für Emmanuel Macron ist die NATO bereits hirntot und Donald Trump braucht die NATO eigentlich gar nicht. Er macht sowieso, was er will. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sucht für das Verteidigungsbündnis krampfhaft nach neuen Feindbildern und macht China als möglichen neuen Feind aus, weil China seine Armee drastisch aufrüstet.
 
Und der türkische Staatspräsident Recep Tayyib Erdogan erpresst ausnahmsweise einmal nicht die EU in der Flüchtlingsfrage, sondern diesmal unverhohlen gleich die gesamte NATO. Nachdem Erdogan bereits das NATO-Verteidigungsbündnis mit seinem Einmarsch in Nordsyrien brüskiert hatte, droht er nun allen NATO-Partnern mit einer Gipfel-Blockade und der Blockade von NATO-Beschlüssen, wenn sie die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien nicht unverzüglich als Terrororganisation einstufen.
 
Was erlauben Erdogan? Meines Erachtens gehören Staaten, welche die NATO erpressen, sofort aus der NATO entfernt. Statt der Türkei sollte die NATO daher den Staat Israel in ihr Verteidigungsbündnis neu aufnehmen. Damit hätte die NATO auch wieder eine neue Aufgabe, weil sie so die Sicherheit und den Fortbestand des Staates Israel garantieren könnte. Das sind insbesondere wir Deutschen Israel schließlich schuldig. Ich verstehe es ohnehin nicht, wie Deutschland unter dem Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sieben von acht UN-Resolutionen gegen Israel bei einer Enthaltung überhaupt zustimmen konnte.
 
Ganz klar: Die Türkei muss die NATO endgültig verlassen und darf auch keinesfalls jemals in die EU aufgenommen werden. Stattdessen bin ich für die Aufnahme Israels in die NATO und auch in die EU.

gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>

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