Casparius, Esken, Merz und die Steuern (gedruckt) - QR Code Friendly

Münchner Abendzeitung vom 17.01.2020, laut genios.de, Titel: "Nehmen, was des Bürgers ist"


Rekord-Haushaltsüberschuss beim Bund in Deutschland aus 2019: 13,5 Milliarden Euro plus 3,6 Milliarden Euro nicht ausgegebene Rücklagen = 17,1 Milliarden Euro.
Jetzt flackert der Streit ums liebe Geld in der GroKo 4.0 erneut auf. Während die Duo-SPD-Parteivorsitzende, Saskia Esken, eine Steuersenkung trotz hoher CO2-Steuer gar für gefährlich hält, pocht der Möchtgern-Kanzlerkandidat der CDU, Friedrich Merz, auf seine simple "Bierdeckel"-Steuerreform aus dem Jahr 2003, mit der er quasi alle Steuerberater in Deutschland arbeitslos machen will.
Der römische Senator Casparius sagt bereits Anno 282 dazu folgendes: "Lobend gleichzustellen ist diese Steuerreform allen Steuerreformen, die es jemals gab oder die je kommen werden. Sie ist modern, gerecht, entlastend und kunstvoll. – Modern, weil jede der alten Steuern einen neuen Namen trägt. – Gerecht, weil sie alle Bürger gleich benachteiligt. – Entlastend, weil sie keinem Steuerzahler mehr einen vollen Beutel läßt. – Und kunstvoll, weil du in langen Worten ihren kurzen Sinn versteckst: dem Kaiser (der Merkel) zu geben, was des Kaisers (der Merkel) ist, und dem Bürger zu nehmen, was des Bürgers ist."


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg
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Autor: Roland Klose

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