Organspende und Sterbegeld (2x gedruckt) - QR Code Friendly

Hamburger Morgenpost und Münchner Merkur vom 18.01.2020, laut genios.de, Titel: "Schwierige Fragen zur Organspende"


Das Sterbegeld der Krankenkassen sollte früher einmal eine würdige Bestattung in Deutschland garantieren und die Angehörigen des oder der Toten entlasten. So bekamen wir im Jahr 1986 für die Bestattung meiner Großmutter ein Sterbegeld von der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in Höhe von 3.500 D-Mark. Im Jahr 2003 wurde das Sterbegeld der Krankenkassen jedoch ersatzlos gestrichen.
Warum schreibe ich das? Heute wird im Deutschen Bundestag in Be(ä)rlin unter anderem über die Widerspruchslösung bei der Organspende entschieden. Es geht darum, wie mehr Bürger in Deutschland zu einer Organspende nach dem Tod motiviert werden können, damit kranke Menschen durch eine Organspende überleben können.
Deshalb mein Lösungsvorschlag: Für jeden Bürger, der sich zu Lebzeiten zu einer Organspende verpflichtet hat, soll es nach seinem Tod wieder ein Sterbegeld der Krankenkassen geben - z. B. in Höhe von Euro 2.000.
Wetten, dass es dann genügend Organspender in Deutschland geben wird?


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>

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