Norbert Röttgen hält Erdogans Drohung der totalen Grenzöffnung für Flüchtlinge in die EU für einen Hilferuf - QR Code Friendly
Der CDU-Parteivorsitzkandidat Norbert Röttgen hält Erdogans Drohung der totalen Grenzöffnung für Flüchtlinge in die EU für einen Hilferuf. Damit hat sich Röttgen als möglicher CDU-Parteivorsitzender selber disqualifiziert. Warum? Recep Tayyib Erdogan ist kein unfreiwillig in Not geratener Politiker, sondern ein gemeiner Erpresser der EU und Deutschlands. Er spielt mit dem Schicksal der Flüchtlinge und will die EU bzw. die NATO dazu zwingen, entweder für das Zurückhalten der Flüchtlinge in die EU immer mehr Euros zu zahlen und/oder die Türkei im Krieg gegen die Kurden, Assad und Putin in Nordsyrien aktiv militärisch zu unterstützen, was eine Eskalation des Krieges - ein möglicher Dritter Weltkrieg - bedeuten würde.
 
Erpressern dürfen wir nicht nachgeben. Es ist Erdogans persönliche Schuld, es sich mit allen und jedem Machthaber zu verscherzen und anzulegen. Erdogans militärische Aggression in Nordsyrien beseitigt keine Fluchtursachen, sondern setzt Flüchtlingsströme innerhalb Europas massiv in Bewegung. Die Flüchtlingskrise von 2015 könnte somit ein Comeback erfahren, was in Europa nur den Rechtsextremisten nützt.
 
Meine Prognose: Eine zweite Flüchtlingskrise wird die höchst zerstrittene EU unter Kommissionspräsidentin Ulla von der Leyen nicht überleben. Denn, Angela Merkels Forderung nach einer gerechten Verteilung der Flüchtlinge auf die 27 EU-Mitgliedstaaten war und ist seit dem Jahr 2015 einfach nicht zu schaffen. Was ist dann die Alternative? Erdogans "Hilferuf" mit allen möglichen Konsequenzen nachgeben oder die EU-Außengrenzen absolut dicht machen? Nein, beides nicht. Am Besten wäre es, den alles zerstörenden Krieg gegen die Menschen und die Umwelt in Syrien am Verhandlungstisch umgehend zu beenden und Syrien wieder aufzubauen.


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>
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