Julia Klöckners Vorschlag: Köche und Kellner als Erntehelfer in der Landwirtschaft? - QR Code Friendly
Corona-Pandemie: Der deutschen Landwirtschaft fehlen dieses Jahr bis zu 286.000 Erntehelfer aus dem Ausland als Saisonarbeiter. Der Grund: Die Grenzen zu Deutschlands Nachbarländern sind wegen des Coronavirus dicht. Saisonarbeiter aus dem Ausland dürfen und wollen auch nicht mehr nach Deutschland einreisen.
 
Die GroKo 4.0 und die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) wollen die Bauern unterstützen und stattdessen z. B. Köche und Kellner als Erntehelfer aufs Feld schicken. Der völlig falsche Weg. Warum?
 
Nach dem Zweiten Weltkrieg (1939-45) fehlten den deutschen Bauern ebenfalls Erntehelfer. Die Lücke der ausreisenden ausländischen Zwangsarbeiter auf den Bauernhöfen wurde damals nahtlos mit den deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlingen gestopft, die gegen Kost und Logis in Scheunen auf Hof und Feld schufteten.
 
Warum also Köche und Kellner für die Feldarbeit zwangsverpflichten? Wir haben in Deutschland doch genügend Flüchtlinge - anerkannte oder nicht anerkannte Asylbewerber - die problemlos die Saisonarbeiter aus dem Ausland auf dem Feld ersetzen könnten. Wir tuen doch alles für unsere Flüchtlinge. Wäre es da nicht in Zeiten des Coronavirus angebracht, wenn auch die ausländischen Flüchtlinge mit ihrer Arbeit als Erntehelfer ein unübersehbares Zeichen der Dankbarkeit und Solidarität mit uns Deutschen setzen würden?


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>

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Kommentare  

# Julia Klöckner .....Alois Sepp 2020-03-18 15:02
So eine Schnapsidee kann nur von unseren Politbeamten im Bundestag kommen. So hirnrissige Ideen können nur von denen kommen, die noch nie eine praktische Handarbeit leisten mussten, so wie das normale Volk!

Wir, also die Steuerzahler und Wahlbürger, finanzieren den gesamten Flüchtlings- und Asyl-Pulk mit unserem sauer verdienten Geld. Warum sollen die bei uns vorhandenen Flüchtlinge sich nicht im Sinne des Staates (im gesamt übertragenen Sinn) nützlich machen. Die meisten dürfen, können oder wollen für das gute Geld nichts tun, das sie in Deutschland zusätzlich zu allen anderen Annehmlichkeiten bekommen.

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