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Der Kanzler der Einheit, Helmut Kohl, hatte die Wiedervereinigung Deutschlands unter anderem aus den gesetzlichen Sozialversicherungskassen, den Einnahmen des Solidaritätszuschlags und den drastischen Kürzungen des Verteidigungsetats bezahlt.
 
Die Corona-Pandemie hat dagegen die gesamte Weltwirtschaft verseucht und viele Bereiche des öffentlichen Lebens völlig lahmgelegt. So soll z. B. die Wirtschaftsleistung innerhalb der Europäischen Union in diesem Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 8,7% sinken. Vor allem die von Corona schwer geschädigten EU-Südstaaten erhoffen sich daher von der EU enorme wirtschaftliche Soforthilfen im Rahmen eines EU-Wiederaufbaufonds, wobei darum gestritten wird, wieviel Euros sie in Form von rückzahlungsfreien Zuschüssen und Krediten erhalten sollen.
 
Auffällig ist jedoch in der andauernden Corona-Krise, dass alle weltweiten Bereiche des öffentlichen Lebens davon betroffen waren und sind - nur nicht die Auffrüstung und die Kriege zwischen den verfeindeten Nationen - und vor allem die Ärmsten der armen Länder der Erde unter Corona am Meisten leiden müssen. Das muss sich ändern.
 
Mein Vorschlag dazu ist die "Corona-Revolution", das heißt speziell für die EU: Alle 27 EU-Mitgliedstaaten kürzen ihren jeweiligen Verteidigungsetat um exakt die o. a. 8,7%, was die EU an durchschnittlicher Wirtschaftsleistung in 2020 voraussichtlich einbüßt. Und alle 27 EU-Mitgliedstaaten zahlen den jeweils eingesparten Betrag in Euro in einen Corona-Fonds ein, aus dem dann die schwer geschädigten Corona-Staaten der EU Hilfsgelder erhalten, die nicht zurückgezahlt werden müssen.
 
Genauso wie in der EU sollte auch in Zeiten von Corona auf der ganzen Welt verfahren werden. Die "Corona-Revolution" erfordert nämlich eine weltweite Solidarität, um den Kampf und den Krieg gegen das lebensbedrohliche Coronavirus überhaupt gewinnen zu können. Dafür muss während der Corona-Pandemie auf kriegerische Auseinandersetzungen unbedingt verzichtet und ein weltweites Abrüstungspaket geschnürt werden.
 
So sollen auch ebenfalls alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen ihre jeweiligen Verteidigungsetats um ca. 5% kürzen und diesen Betrag in einen UN-Corona-Hilfsfonds einzahlen, aus dem die schwer Corona geschädigten und armen Länder der Erde dann finanzielle Unterstützung bekommen können, die nicht zurückgezahlt werden muss. #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>

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