Die Corona-Krise, die Wirtschaft, die Staatsfinanzen, das Wumms-Rumms-Bumms-Konjunkturpaket und das Weihnachtsgeschäft 2020 - QR Code Friendly
In der Corona-Krise sind die deutsche Wirtschaftsleistung und die Staatsfinanzen rapide eingebrochen. Die Wirtschaft schrumpfte im 2. Quartal 2020 um 9,7% und die deutsche Staatsverschuldung nahm wegen der Corona-Soforthilfen, der staatlichen Rettungspakete für alle und der zig-milliardenschweren Zuschüsse für den EU-Corona-Wiederaufbaufonds dramatisch zu.
 
Wen wundert`s? Keinen - aber ab dem 3. Quartal 2020 soll alles wieder viel besser werden. Warum? Die GroKo-4.0-Bundesregierung hat ein nicht gegenfinanziertes sog. Wumms-Konjunkturpaket auf den Weg gebracht, dessen Glanzstück eine bis zum 31. Dezember 2020 befristete Mehrwertsteuersenkung um drei bzw. zwei Prozent sein soll. Kann das tatsächlich greifen und z. B. das Weihnachtsgeschäft 2020 entscheidend ankurbeln helfen?
 
Ich befürchte nicht, zumal auf Deutschland mittlerweile eine zweite, hausgemachte Coronawelle unter anderem durch Reiserückkehrer, Feierbiester und eine chaotische Corona-Politik zurollt. Die Lage der Nation ist ernst - auch hoffnungslos?
 
Wenn nichts von unserer Bundesregierung dagegen unternommen wird, dann mit Sicherheit ja. Im schlimmsten Fall wird die Annahme des Wumms-Konjunkturpaketes von den Bürgern verweigert werden bzw. im Corona-Sumpf untergehen oder zum Rumms-Bumms-Glasbruch-Paket mutieren. Warum? Wer kauft schon in der Vorweihnachtszeit mitten in einer zweiten Coronawelle Weihnachtsgeschenke auf Deutschlands Einkaufsstraßen, wenn die Ansteckungsgefahr immer größer, die Schlangen vor den Einzelhandelsgeschäften wegen den Hygienekonzepten immer länger und die Weihnachtsmärkte wie Karneval und vieles mehr höchstwahrscheinlich ausfallen werden? Auf "Corona-Christmas" mit voraus gegangenen Corona-Einkäufen mit Schutzmaske in Deutschlands Innenstädten hat kaum ein Mensch Lust. Die Adventsstimmung wird meines Erachtens durch Corona so getrübt sein, dass das reale Weihnachtsgeschäft 2020 hauptsächlich bei den Onlinehändlern wie z. B. Amazon stattfindet. Dort wird die befristete Mehrwertsteuersenkung zwecks Gewinnmaximierung dankbar angenommen werden, weil die Onlinehändler es preislich gesehen gar nicht nötig haben, die MWSt.-Senkung an ihre Kunden weiterzugeben. #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>

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