Die katholische Kirche, Corona-Christmas und Maria 2.0 - QR Code Friendly
Viele Geschäfte und Unternehmen werden Insolvenz anmelden müssen und die Corona-Krise nicht unbeschadet überstehen. Und was passiert mitten in der Corona-Pandemie mit der katholischen Kirche? Fällt Weihnachten 2020 wie Ostern 2020 weitgehend ins Wasser?
 
Der katholischen Kirche in Deutschland laufen seit dem sexuellen Missbrauchsskandal der Priester an unschuldigen Kindern und Nonnen die Mitglieder davon. Die Kirche hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt, zumal die von Papst Franziskus geforderte "Kirche der Armen" nicht gelebt wird. Das Erzbistum Paderborn ist mit einem Gesamtkapitel von 7,15 Milliarden Euro die reichste Diözese Deutschlands. Gibt die Corona-Krise der Kirche also auch den Rest?
 
Ich befürchte wegen den zunehmenden Corona-Infektionszahlen einen heißen Herbst in Deutschland und glanzlose "Corona-Christmas" ohne Weihnachtsmärkte und mit einer Christmette, wo den Gläubigen bereits an der Kirchentür wegen der staatlich begrenzten Teilnehmerzahl der Einlass verweigert werden wird. Sozusagen eine Christmette an Christi Geburt, an der wie vor über 2.000 Jahren nur die Hirten auf dem Felde in Bethlehem teilhaben konnten.
 
Das wäre ein Novum in der katholischen Kirche mit schwerwiegenden Folgen, das es so selbst zu Pestzeiten nicht gegeben hat. Da die katholische Kirche darüber hinaus in keinster Weise reformfähig ist, wird sie in Zeiten von Corona und der Heiligen Jungfrau und Märtyrerin Corona (161-177) um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen. Denn, der sog. Synodale Weg in Deutschland wird selbstverständlich von Rom trotz Maria 2.0 blockiert werden. Eine vollkommene Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit von Mann und Frau bis hin zu den höchsten Weiheämtern wird die Papst-Kirche ohne eine Revolution der Gläubigen in der Kirche gegen die Diskriminierung der Frauen niemals akzeptieren.
 
In diesem Zusammenhang erinnere ich hiermit an Martin Luther King (1929-68) und seinen Busstreik von Montgomery gegen die Rassendiskriminierung und Rassensegregation in Bussen ab dem 5. Dezember 1955. Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb. 381 Tage bis zum 20.12.1956 boykottierten daraufhin die farbigen Menschen erfolgreich die öffentlichen Busse, bildeten Fahrgemeinschaften oder liefen gar zu Fuß zur Arbeit. Ähnliches wünsche ich mir auch von Maria 2.0, dass Frauen so lange ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Kirche ruhen lassen bis sie endlich die gleichen Rechte wie die Männer in der Kirche besitzen.
 

Nur so wird die katholische Kirche auch eine Zukunft haben und die Diskriminierung von Frauen in der Kirche endgültig der Vergangenheit angehören. #corona

 

gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>


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