Jens Spahn, der Corona-Impfstoff und die gerechte Verteilung der knappen Impfdosen auf die Bevölkerung - QR Code Friendly
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bis Ende Oktober 2020 verbindlich festlegen, wer den noch nicht zugelassen Impfstoff gegen Covid-19 als erstes verabreicht bekommen soll, kann und darf.
 
Ein schwieriges Unterfangen, weil nach Artikel 3 (1) unseres Grundgesetzes: "Alle Menschen vor dem Gesetz (und dem Coronavirus?) gleich sind". Da der neue Corona-Impfstoff aber höchstwahrscheinlich noch nicht sofort in ausreichender Menge vorhanden sein wird, müssen trotzalledem Prioritäten gesetzt werden, die über Leben und Tod eines Menschen entscheiden können.
 
Wie soll also diesbezüglich vorgegangen werden? Dazu meine Gedanken und Überlegungen, da laut Art. 3 (3) GG: "Niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen und politischen Anschauungen oder Behinderungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf":
 
Als erstes bekommen natürlich unsere sog. Volksvertreter den Corona-Impfstoff, weil nur sie in der Lage sind, laut Art. 56 GG "Schaden vom deutschen Volk abwenden zu können".
 
Als erstes bekommen natürlich unsere sog. Corona-Helden den Corona-Impfstoff, weil nur sie systemrelevant sind.
 
Als erstes bekommen natürlich unsere älteren Menschen mit Vorerkrankungen den Corona-Impfstoff, weil nur sie besonders geschützt werden müssen.
 
Als erstes bekommen natürlich die Mitarbeiter der DAX-Unternehmen den Corona-Impfstoff, weil ohne sie ein Wirtschaftswunder nach Corona nicht möglich sein wird.
 
Als erstes bekommen natürlich die privat versicherten vor den gesetzlich versicherten Menschen den Corona-Impfstoff, weil unsere gespaltene Gesellschaft nun mal zwischen Corona-Helden und Corona-Deppen unterscheidet.
 
Als erstes bekommen natürlich die Mitarbeiter in der Kranken- und Altenpflege den Corona-Impfstoff, weil ohne sie in Zeiten von Corona unser Gesundheitswesen nicht funktions- und leistungsfähig sein kann.
 
Als erstes bekommen natürlich die Bürger den Corona-Impfstoff, die nachweislich im Kampf gegen den Klimawandel gänzlich auf den Einsatz von fossilen Brennstoffen und den Konsum von Fleisch verzichten.
 
Der Kampf um den knappen, neuen Corona-Impfstoff kann beginnen. Es sei denn, sie zählen zu den sog. Impfgegnern oder den impffaulen Bürgern, die auch nicht vor einer weiteren Corona-Pandemie und Corona-Krise zurückschrecken. #corona
 
gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>

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