Fußballer sind wie Huren (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Wolfsburger Nachrichten und Braunschweiger Zeitung vom 24.04.2013, Leserbriefseite, Titel: "Nur noch das Geld zählt"
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Erst versteckt Uli Hoeneß seine Zocker-Millionen vor dem Fiskus in der Schweiz, und dann schickt er urplötzlich wieder seine Headhunter los, um mal eben Mario Götze für schlappe 37 Millionen Euro dem BVB abzukaufen. Wie langweilig soll die Fußball-Bundesliga eigentlich noch werden, wenn der FC Bayern alle guten Spieler an sich zieht? Will der FC Bayern in der nächsten Saison schon zur Halbzeitpause Deutscher Meister werden?

Richtige Fußballfans halten ein Leben lang ihrem Verein die Treue. Bei Fußballspielern war dies früher übrigens fast genauso. So spielte Uwe Seeler ein ganzes Fußballerleben nur für den HSV. Und heute? Am Beispiel Mario Götze (20) sehen wir, dass anscheinend nur noch das Geld zählt. Deshalb habe ich gegooglet, was das Wort "Götze" ursprünglich für eine Bedeutung hatte. "Götze" steht dabei für einen Gegenstand, der angebetet wird. Fragt sich nur, ob damit Mario Götze oder das Geld gemeint ist? Profi-Fußballer sind wie Huren. Wenn Ihnen z. B. ein Uli Hoeneß Millionen Euro vor die Nase hält, dann machen sie zwar nicht die Beine breit, aber sie fangen zumindest ganz langsam und bedächtig an zu dribbeln und aus allen Rohren zu schießen. Ob Mario Götze wohl glücklicher mit 7 Millionen Euro Grundgehalt/Jahr beim FC Bayern sein wird anstatt mit nur 4,6 Millionen beim BVB? Ich glaube kaum. Sein Umfeld muss auch stimmen. Und haben Sie schon mal eine glückliche Hure getroffen, die andauernd nur Höchstleistungen bringen und ihren Arsch hinhalten muss? Sind die Zuhälter in diesem Millionen-Euro-Fußball-Business nicht eigentlich die wirklich Glücklichen, weil alles um sie herum, ob mit oder ohne Ball, letztendlich nach ihrer Pfeife tanzt?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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