Deutschland und der Antisemitismus - QR Code Friendly
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, beklagt zurecht den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland, zumal Corona-Verschwörungsmythen den Juden die Schuld an der Corona-Pandemie geben. Das erinnert mich stark an die Pest im Mittelalter, wofür ebenfalls die Juden ungerechterweise als Sündenböcke herhalten mussten.
 
Ich kann den Antisemitismus ehrlich gesagt nicht mehr verstehen, weil gerade die deutschen Bürger jüdischen Glaubens im krassen Gegensatz zu den Islamisten in Deutschland friedlich in unserer Gesellschaft leben und sich dabei vorbildhaft engagieren. Es kann und darf doch nicht sein, dass das Tragen des Kopftuchs oder der Burka einer Muslima in der Öffentlichkeit akzeptiert wird, aber ein Jude mit Kippa Gewalt befürchten muss. Es kann und darf doch nicht sein, dass Synagogen notwendigerweise noch mehr geschützt werden müssen als Moscheen und Kirchen.
 
Und das über ein Jahr nach dem Attentat auf die jüdische Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019. Zu diesem Jahrestag hatte ich übrigens einen kritischen Leserbrief an sehr viele deutsche Zeitungen geschrieben, der in keiner Zeitung auch nur ansatzweise veröffentlicht wurde. Ich hatte diesen Leserbrief auch zur Kenntnis an führende deutsche Politiker geschickt - allen voran an Bundespräsident Steinmeier. Es kam überhaupt kein Feedback. Der entsprechende Link meines Leserbriefes lautet: <https://buergerredaktion.de/autoren/roland-klose/alle-artikel-von-roland-klose/7586-antisemitismus-in-deutschland-die-t%C3%BCr-an-der-synagoge-in-halle-und-die-t%C3%BCr-an-der-schlosskirche-in-wittenberg.html>. Für mich persönlich ist das trotz Presse- und Meinungsfreiheit auch ein Beweis für den zunehmenden Antisemitismus bis in die politische Führung unseres Landes.
 
Jeder fünfte Deutsche hegt antijüdische Vorurteile. Erschreckend, denn hiermit sind nicht nur die Neonazis gemeint, sondern auch deutsche Islamisten mit Migrationshintergrund, die mitten unter uns leben. Hinzu kommen noch die Islamisten, die aus ihren Heimatländern zu uns geflüchtet sind. Sie haben natürlich ihren mit der Muttermilch aufgesogenen Antisemitismus nicht an der deutschen Grenze abgegeben, sondern importieren ihn immer weiter in alle Ecken und Winkel unserer Gesellschaft. Hier nützen auch keine Sonn- und Festtagsreden wie am 9. Oktober 2020 in Halle. Hier muss endlich politisch von höchster Stelle gehandelt werden.
 
Meines Erachtens sollte jeder Einwanderer, der Asyl in Deutschland und/oder die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, vorab einen Eid ableisten, dass er oder sie die Juden und die Christen in Deutschland nicht als ungläubige Menschen betrachtet und jede Form des Antisemitismus entschieden ablehnt. Bei Zuwiderhandlung sollte die deutsche Staatsbürgerschaft sofort wieder aberkannt werden, was die umgehende Abschiebung zur Folge haben sollte. #antisemitismus #corona


gez. Roland Klose, Bad Fredeburg, Mitglied und Autor von <https://buergerredaktion.de>, <https://www.facebook.com/roland.klose.7>

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Kommentare  

# Deutschland und der AntisemitismusRoland Klose 2020-10-26 17:00
Dieser Beitrag g e g e n den Antisemitismus in Deutschland wurde von Facebook kurioserweise wie folgt gerügt: "Dein Beitrag verstößt gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede und Herabwürdigung. Niemand sonst kann deinen Beitrag sehen. Wir haben diese Standards definiert, um bestimmte Personengruppen zu schützen, die als "geringere Menschen" bezeichnet werden." Dagegen habe ich natürlich Widerspruch bei Facebook eingelegt.
# Deutschland und der AntisemitismusRoland Klose 2020-10-26 17:01
Aber vergebens!

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