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Wolfsburger Nachrichten und Braunschweiger Zeitung vom 08.05.2013, Leserbriefseite, Titel: "Vetternwirtschaft wirft Schatten auf die Wahl"
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Die Krönungsmesse vom bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer zum Kini Horst I. wurde überschattet von der Vetternwirtschaft seiner CSU-Landtagsabgeordneten. Die große "Borgia-Familie" der CSU sieht im Hinblick auf die Landtagswahl am 15. September 2013 mit großer Sorge in den weiß-blauen Himmel, weil sie nach dem Vorbild von Papst Alexander VI. alias Rodrigo Borgia in hohem Maße Familienmitglieder in ihrem politischen Umfeld begünstigt und beschäftigt hat. Aber nicht zu Dumpinglöhnen, sondern zu Löhnen, die sich weit über dem üblichen Lohn eines engen Mitarbeiters im Münchner Landtag bewegen. Und das alles zu Lasten des Steuerzahlers. Muss Kini Horst I. dafür wie Rodrigo Borgia in die Engelsburg, oder darf er weiter Ministerpräsident von Bayern bleiben? Wird die Landtagswahl 2013 für ihn und seine sogenannte Austeritätspolitik zum "Schwarzen September" und Fiasko?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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