Ganzkörperspende statt Organspende (gedruckt) - QR Code Friendly
Frankfurter Rundschau vom 05.06.2013, Leserbriefseite, Titel: "Ganzkörper-Spende"
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Promis und Sportler sollen für Organspenden werben und somit das Image wieder aufpolieren helfen. Wird diese Werbekampagne des Bundesgesundheitsministeriums etwa durch unsere Steuergelder finanziert? Unglaublich. Organe spenden kommt für mich nicht infrage, weil ich meine Organe nicht meistbietend verschachern lassen will. Meine Ehefrau und ich haben uns stattdessen vor 2,5 Jahren zur Ganzkörperspende nach unserem Tode verpflichtet. Wir haben unsere Körper dem Anatomischen Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für wissenschaftliche Zwecke der Forschung und Ausbildung gespendet. Für die Überführung und die Urnenbestattung im Park des Anatomischen Institutes nach erfolgter Forschung und Ausbildung (bis zu einem halben Jahr) zahlen wir insgesamt 0 Euro. Zum Vergleich: Eine all-inclusive Beerdigung kostet ca. 10.000 Euro bei 0 Euro Sterbegeld. Ist da eine Ganzkörperspende gegenüber einer Organspende nicht alternativlos?

Roland Klose, Bad Fredeburg
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Roland Klose
Autor: Roland Klose

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