Die USA jagt Snowden (2x gedruckt) - QR Code Friendly
Berliner Morgenpost vom 10.07.2013, Leserbriefseite, Titel: "Wir werden gläserne Menschen"
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Die USA und die NSA jagen Edward Snowden um die ganze Welt, weil er nicht in einer Welt leben will, in der alles, was Menschen sagen, alles, was sie machen, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird. Jeder, der mit einer solchen Welt nicht einverstanden sei, habe die Pflicht, etwas zu tun. Doch bei Geheimnisverrat verstehen die USA keinen Spaß. So wird wohl Snowdens Ausreise von Moskau nach Venezuela ein heikles Unternehmen werden.

Ronald Frede alias Roland Klose, per E-Mail
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AZ vom 11.07.2013, Seite 8, Titel "Menschen zweitrangig"
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Die USA und die NSA (Nationale Stasi Agentur) jagen Edward Snowden um die ganze Welt, weil er nicht in einer Welt leben will, in der alles, was Menschen sagen, alles was sie machen, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird. Jeder, der mit einer solchen Welt nicht einverstanden sei, habe die Pflicht, etwas zu tun.

Doch bei Geheimnisverrat verstehen die USA mit ihrem ewig lächelnden Präsidenten, Barack Obama, keinen Spaß. So wird wohl Snowdens Ausreise von Moskau nach Venezuela ein Spießrutenlauf werden. Darf Snowden überhaupt europäische Länder überfliegen? Wird sein Flugzeug gar entführt werden? Ist die Gefahr nicht zu groß, bei einem Zwischenstopp in Havanna/Kuba gleich nach Guantanamo verschleppt zu werden?

Und was unternehmen die Staaten der Europäischen Union und die deutsche Bundesregierung dagegen, welche gerade mit den USA über das gigantische Projekt Freihandelsabkommen verhandeln? Vermutlich nichts. Denn, wenn es um wirtschaftliche Macht und Imperialismus geht, dann sind Menschen wie Edward Snowden und unsere Freiheitsrechte einfach nur zweitrangig.

Roland Klose, Bad Fredeburg
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