Die deutsche Sprache ist nicht einfach, und man muss sich ein Leben lang darum bemühen. Mit dem Englischen ist es genauso.

Eine Vermanschung beider Sprachen, wie es geschieht, löst das Problem der Vereinfachung nicht.

Durch die unbeholfene (regelwidrige) Gender-Grammatik mit ihrer ideologischen Zwangs-Zerstotterung des natürlichen Sprachflusses beschleunigt man zusätzlich die Sprach-Erosion.

Durch die gesponserte intellektuelle Minimalistik aus der Werbe- Branche (The Länd und The Ratskeller) schafft man kein sprachliches Gesamtkunstwerk ! Man landet damit eher im Orkus als auf dem Olymp.

Warum hat man sich nicht gleich auf das 'DaDaDa' aus der Baby-Sprache kapriziert ?

Es wäre das Optimum einer Sprach-Minimalistik gewesen:

Ursprache und zugleich international, denn es wird von den Babies auf der ganzen Welt verstanden.

Schiller und Hölderlin wären dann DaDaDä-er aus dem DaDa-Land.

Das liest und schreibt sich viel einfacher und ist weniger intellektuell anspruchsvoll als das komplizierte 'Baden-Württemberg'.

Manfred Deffner

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Autor: Manfred Deffner

Die Stadt Stuttgart hat mit dem Karneval etwas gemeinsam:

Sie rechnet auf ihren Parkuhren im 11er-Sysyem.

Die Stadt Stuttgart rechnet auf ihren Parkuhren im 11-System.

Das ist weder digital nachhaltig, noch ist es praxisgerecht sondern einfach nur abartig !

Auf den Displays steht: 0,20 Euro = 11 Min.

Meine Zeitdispositionen, wie die vieler Leute, bewegen sich ber in Bereich von Stunden, 1/2 Std. oder 1/4 Std. In Stuttgart sähe das dann so aus:

1 Std. kostet 1,09 Euro

1/2 Std. kostet 0,5454 Euro

1/4 Std. kostet 0,2727 Euro

Ob der Automat solche Splitterbeträge kapiert ?

Warum geht es nicht einfacher ?

10 Min (Dezimal) kosten 0,20 Euro

1 Std. kostet 1,20 Euro

oder

12 Min (12er-System) kosten 0,20 Euro

1 Std. kostet 1,00 Euro

Ich habe viele Jahre meinen Schülern Mathematik beigebracht.

Wir rechneten stets im Dezimal-System und im 12er-System - der Uhr wegen. Später kam die Informatik dazu und mit ihr das Binär-, Oktal-, und Hexadezimal-System. Damit waren wir sogar ‘digital nachhaltig’.

Aber niemand kam jemals auf die absurde Idee, mit dem 11er- System zu arbeiten. Nein - das blieb dem Karneval und der Stadt Stuttgart vorbehalten.

Ich kann täglich beobachten, wie Leute kopfschüttelnd vor den Park-Automaten stehen, ihre Kopfrechen-Künste bemühen und es dann schließlich aufgeben. Denn das schafft ohne Taschenrechner fast niemand.

In der Regel werfen sie dann einen geschätzten Betrag ein, der viel zu hoch ist. Ein gutes Geschäft ! Aber das ist nicht bürgerfreundlich sondern unanständig !

Anmerkung:

O,20 Euro = 11 Min: Das stört den Mathematiker, denn hier werden Größen verglichen, die NICHT vergleichbar sind.

Korrekterweise müsste hier ein Zeichen für ‘entsprechen’ stehen !

13.September 2021 Manfred Deffner

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Autor: Manfred Deffner

Frau Krause-Burger hat in Ihrer Ausgabe vom 8.6.2021 die GenderManie auf den Punkt gebracht.
Mir fällt auf, dass als Folge der Ver-Genderung in den Medien (TV, Radio, Presse) vermehrt grammatikalische Konstrukte auftauchen, die so nicht mehr akzeptabel sind und unsere Sprache beschädigen.
Außerdem wirkt es zunehmend lächerlich. Hier ein Beispiel-Zitat unter vielen: Den Bürger/innen wurde mitgeteilt .... (Gender-Grammatik - Dilettanterie oder perfide Absicht). Richtig wäre: Den Bürgern/innen wurde mitgeteilt ... Aber das spricht sich nicht flüssig aus - Sprache sollte man sprechen können ! Besser wäre: Den Bürgern und Bürgerinnen wurde mitgeteilt ... Aber das klingt meist formelhaft heruntergeleiert und lächerlich, wenn kein notwendiger inhaltlicher Bezug besteht. Warum benutzt man nicht schlicht das generische Maskulinum, was bisher alle verstanden haben.

Die Gender-Grammatiker haben entweder Probleme mit dem Dativ oder es ist deren perfide Absicht, das Maskulinum ganz zu unterdrücken, den neutralen Wortstamm (Bürger) zu verwenden und nur noch die weibliche Form (Bürgerinnen) zu deklinieren. So etwas geht gar nicht ! Dazwischen gibt es viele indifferente Grauzonen, wo niemand weiß, ob man gendern oder nicht gendern soll ! Die Genderei leidet generell an einer nicht konsequent durchführbaren und damit untragbaren SyntaxSystematik !

Die Frauen sind weiß Gott nicht mehr unterrepräsentiert.
  • Europa:
    Ursula v.d.Leyen, Katarina Barly (nicht alle mögen diese Besetzung),
  • EU-Zentralbank:
    Christine Lagarde, Die (tautologische) Frau Bundeskanzlerin
  • Medizin (Kliniken, Arztpraxen):
    Der gesamte Mittelbau ist von Frauen besetzt
  • Medien: (Radio, TV):
    Überwiegend Frauen als Sprecherinnen. Frauen können besser artikulieren,
Gastronomie Kindergarten, Grundschule (Muttersprache).

Die Emanzipatorinnen haben doch - wie man sieht - ihr Ziel erreicht. Müssen sie jetzt auch noch unser Kulturgut Sprache als Exerzierplatz für ihre militante Ideologie missbrauchen.

Wer hat die Genderei unseren Medien und den Oberen bis hinauf zum Bundespräsidenten befohlen ? Mir ist nicht bekannt, dass es darüber jemals eine demokratische Befragung oder Abstimmung gegeben hätte ! I

n Frankreich, ein Land, das hohen Wert auf Tradition und Kulturpflege legt, hat Präsident Macron diesen Unsinn verboten. In den anderen europäischen Ländern mit romanischen Sprachen (sogar in den Nieder= landen) gibt es auf Grund der Sprachstrukturen zum Glück weniger Angriffsfläche für diesen Gender-Homunculus.

Es wäre interessant, über das Verhalten unserer großen Bundespräsi= denten Heuss oder v.Weizsäcker nachzudenken. Ich meine, sie hätten diese Eulenspiegelei nicht mitgemacht sondern sich schützend vor unsere Sprache gestellt !

Manfred Deffner

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