"Wenn ein reputierter Big-Four-Prüfer(E&Y) sagt, der Abschluss ist korrekt, muss man sich darauf verlassen können.“  sagte der einstige Aufsichtsratschef von Wirecard, Thomas Eichelmann im Wirecard Untersuchungsausschuß.
Immerhin besaß er die - in solchen Fällen - erforderlichen Sebstzweifel. Durch die Beauftragung von KPMG als Sonderprüfer mit eigener Methodenhoheit habe er Klarheit schaffen wollen, so Eichelmann.
„Ein Chief Compliance Officer, der nichts mit Compliance zu haben wollte, ein Chefbuchhalter, der zwar alle Zahlen kannte, aber nichts verstand, und ein neuer Aufsichtsratschef, der alles komplett irre fand“, bilanzierte SPD-Parlamentarier Zimmermann. Von diesem Tag im Untersuchungsausschuss bleibe die Frage „War der Betrug wegen dieser Strukturen möglich, oder wurden die Strukturen genau so geschaffen, damit niemand den kriminellen Machenschaften auf die Schliche kommt?“
 
Wenn der zweite Teil Ihrer Frage zutrifft,  Herr Zimmermann, wie konnten dann solche Strukturen mitten im schönsten Teil Deutschlands  -in Bayern-  so geschaffen werden, so lange existieren und unentdeckt bleiben...?
 
 
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom
53639 Königswinter
https://independent.academia.edu/HFedermann

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
CSU-Abgeordneter Zech legt Bundestagsmandat und Parteiämter nieder
 
"Würde meine Nebentätigkeiten aus heutiger Sicht anders bewerten"

In einer SMS an Parteifreunde, die der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt, schrieb Zech, er habe sich bei seinen Nebentätigkeiten keine Vorwürfe zu machen. Diese seien stets beim Bundestagspräsidenten angezeigt und seitens des Bundestages veröffentlicht worden. "Allerdings würde ich aus heutiger Sicht und im Lichte der aktuellen Debatte meine beauftragten Nebentätigkeiten aus dem Jahre 2016 anders bewerten und nicht mehr ausführen." Laut "PNP" war Zech mit seiner Beraterfirma damals etwa im mazedonischen Wahlkampf für die konservative Regierungspartei VMRO tätig, nahm parallel aber auch einen Wahlkampftermin als Abgeordneter wahr.

"Obwohl ich jederzeit darauf geachtet habe, meine unternehmerischen Tätigkeiten von der Ausübung meines Mandats strikt getrennt zu halten, erkenne ich, dass es bei einer gleichzeitigen wirtschaftlichen Betätigung immer schwerer fällt, im täglichen Betrieb klar gezogene Grenzen auch jederzeit als solche transparent und glaubhaft nach außen zu vermitteln", schrieb Zech weiter.

Der 39-Jährige Familienvater war 2013 bis 2017 erstmals Mitglied des Bundestages gewesen. Im Mai 2020 rückte der gebürtige Oberbayer über die Landesliste erneut für eine ausgeschiedene Abgeordnete in den Bundestag nach. Zech ist ausgebildeter Einzelhandelskaufmann und studierte Betriebswirtschaft.

BWL studiert man nicht! - Das kann man allenfalls lernen.....

Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom
53639 Königswinter
https://independent.academia.edu/HFedermann

"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
-George Bernard Shaw-

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
Vielleicht sind es die "schillernden" Firmennamen, welche die Finanzaufsicht immer blenden....?
Grün und vertrauensvoll, da kann ja nichts schiefgehen....ei, ei, ei..
Dann können wir uns ja noch auf Einiges gefaßt machen, wie  z. B. "Greentrust , "Greenhappy-Invest", "Greenfuture-Fond", usw. usw.....
Genügend honorige "Verbindungspersonen" mit "vertraulichen Kontakten" zu den Entscheidungszellen in den Zentralen stehen ja allzeit und allseits bereit ....
Zur Not läßt der Geldspender "Finanzomat"  dann in solchen Fällen immer wieder ein paar Milliönchen für das notleidende Finanzgewerbe springen.....um nicht selber notleidend zu werden....
Ach ja .. Die Wissenschaft ist als "Alibi" ebenfalls mit hilfreichen Hinweisen stes unverzüglich zur Stelle 
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom
53639 Königswinter
https://independent.academia.edu/HFedermann

"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
-George Bernard Shaw-

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
Diese Meldung ist ein echter Hammer: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Verpflichtung zum Einbau von intelligenten Messsystemen bis auf Weiteres aufgehoben. Die Begründung: die verfügbaren, vom BSI lizenzierten Geräte seien nicht auf „geltende Anforderungen zur technischen Zusammenarbeit mit anderen Systemen hin zertifiziert worden“.
 
Sprich, sie sind nicht komplett interoperabel. Die Folge: Vorläufig können nun auch nicht-zertifizierte Messsysteme eingebaut werden. Erste Reaktionen aus der Branche reichen von Bedauern bis zu Zustimmung. Die Hauptsacheentscheidung vor dem Verwaltungsgericht Köln steht aber noch aus. Das BSI ist überrascht.
 
▶Smart Meter: Einbaupflicht gestoppt◀ (zfk.de)  ZfK-Morning Briefing ist ein Angebot der VKU Verlag GmbH Berlin, Invalidenstr. 91, 10115 Berlin
 
 
By the way:
Die Kupplungen von Zugwaggons verschiedener Bahnbetreiber sind auch nicht  "komplett interoperabel" ......
Davon war ich auch überrascht.... Aber merke: "Properietät" von Produkten  sichert den Geschäftserfolg einzelner "Großer" und der "incumbent" (Eingesessene) im Markt ...
Also überhaupt nicht überraschend....
 
Freundliche Grüße
H. Federmann

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
Mit einer vorbildlichen persönlichen Haltung und großem Sachverstand hat dieser Politiker parlamentarisch gewirkt.  
Sehr schade und ein großer Verlust für die Politik.
 
Sein Statement - bezeichnend für die Situation in den Parteien, Parlamenten und in der gesamten Politik:
 
"Ich habe in den letzten sieben Jahren immer an der maximalen Belastungsgrenze gearbeitet. Insbesondere mein Sohn musste daher zu häufig zurückstehen. Dies hatte auch damit zu tun, dass es lange Zeit zu wenig Personal in unserer Partei und unserer Fraktion gab, das bereit war, sich für die ökonomischen Debatten unserer Zeit zu interessieren."
 

Es ist zu hoffen, daß  Fabio de Masi auch zukünftig mit seinen Kenntnissen und seinem Sachverstand der "öffentlichen Sache" zu Verfügung steht.
 
Freundliche Grüße
H. Federmann
Nachhaltigkeitsökonom

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv