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Bilanz eines Theologieprofessors:

Die Kleriker der katholischen Kirche sind in folgende Gruppen einzuteilen

10% leben den Zölibat – wer es fassen kann, der fasse es!

40% leben in einer festen Beziehung! Wo sind die Kinder? Weltweit jährlich 3000, die ihren Vater nicht kennen dürfen. Von den Abtreibungen ganz zu schweigen! 20% sind Homosexuelle und 30% ernähren sich auf der Weide. Sie sind die Seelentröster der vereinsamten Frauen. ( Prof. Dr. W. B.)

Bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat im Jahr 1139 ist die katholische Kirche dem Widersacher auf den Leim gegangen. Denn: Seit dieser Zeit MUSS gelogen werden. WER ZÖLIBATÄR LEBEN WILL, BRAUCHT KEIN GESETZ!

Es ist doch eine Tatsache, dass sich hinter einem zölibatär lebenden Priester auch ein Mensch mit HERZ, LEIB und SEELE verbirgt, so wie auch Christus im Priester wieder MENSCH und MANN sein will. – Eine Blume braucht Sonne, um Blume zu werden. Ein Mensch braucht LIEBE um Mensch zu werden.

Die Erkenntnis, dass bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat die katholische Kirche dem Widersacher auf den Leim gegangen ist, ist richtig und kann biblisch begründet werden. – Die Ehe ist heilig und gottgewollt: „ Wachset und mehret euch“, hat Gott im ersten Buch der Schrift gesagt, und, „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“. Das trifft auch auf Priester zu. Im Orden haben die Mönche eine Gemeinschaft und sind nicht allein.

Mit der Einführung der Pflicht zum Zölibat für alle Weltpriester im Jahr 1139 wollte die Kirche aber alle Priester zu Mönchen machen und verbot ihnen einfach die Ehe. Das wird von Paulus (oder seinem Schüler) im ersten

Timotheusbrief scharf verurteilt. – „ Der Geist sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen! zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat. (Tim 4,1-3)“.

Also ist das Eheverbot des 12. Jahrhunderts eine Eingebung von Dämonen und nicht vom Heiligen Geist! Deswegen kann man sagen: Die katholische Kirche ist dem Widersacher auf den Leim gegangen!

Darum erneut meine Behauptung: Eine zölibatär lebende, in sich gefangene Männerdomäne allein, führt auf Dauer in den moralischen Abgrund! Wer wagt es, dafür einmal vor Gott die Verantwortung zu übernehmen?

In seinem Werk – EL JESUITA – schreibt Papst Franziskus: „ Wenn ein Priester darum bittet, den priesterlichen Dienst verlassen zu dürfen, bin ich der Erste, der einen Priester in diesem Augenblick begleitet… Wenn er sich seiner Entscheidung sicher ist, dann helfe ich ihm auch eine Arbeit zu finden. Was ich nicht durchgehen lasse, ist ein DOPPELLEBEN! Wer seinen Dienst nicht mehr ausüben kann, bitte ich ihn darum, zu Hause zu bleiben…“

Es ist lobenswert, dass der Papst von seinen Priestern eine so gute Meinung hat. Ich würde es zwar – weltfremd - nennen. Ganz selten gibt ein Priester, nicht einmal untereinander zu, in einer Beziehung zu leben. Aussage eines Kaplans: „Wir haben nicht gelernt, die Wahrheit zu sagen!“ Solange aber der Papst belogen wird, kann er nicht handeln! Die Gläubigen am Ort wissen es längst und fast keiner nimmt es dem Priester übel. Wenn sich ein Priester nach reiflicher Überlegung entschließt und verkündet, er habe vor zu heiraten, klatschen die Gläubigen Beifall, erlebt in der Basilika in Altötting!

Nach 30 Jahren Kampf gegen die Pflicht zum Zölibat, wurde mir die Erkenntnis zuteil, DASS ER NICHT DAS HAUPTPROBLEM DER INSTITUTION KATHOLISCHE KIRCHE IST, sondern nur der AUSLÖSER. Durch dessen Einführung im Jahr 1139 durfte Christus nur mehr „GOTT“ sein, ihm wurde im Priester das „MENSCHSEIN“ genommen und ihm dadurch die Auferstehung verweigert. Somit wird Christus bei der Priesterweihe im Priester „umgebracht“. Dabei wurden ihm Herz und Gefühle seines Mensch und Mannseins eingefroren. Das Wort „LIEBE“ ist ab jetzt für ihn und seine Nachfolge nur mehr eine Worthülse. Beide sind zum Neutrum geworden!

Es wird in der Institution Katholische Kirche seit 1000 Jahren ignoriert, dass auch Gott die Frau erschaffen hat. Denn: Auch die Kleriker wurden von einer Frau geboren! Für Christus war es eine Selbstverständlichkeit, die Schöpfungsordnung seines Vaters zu respektieren. Darum setzte er den verheirateten Apostel Petrus zu seinem Nachfolger ein mit den Worten: „ Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“

Die Institution Katholische Kirche ist sich nicht bewusst, wie viel sie durch die Einführung der Pflicht zum Zölibat, Schuld auf sich geladen und der Verlogenheit Tür und Tor geöffnet hat. Schmerzen, Tränen, Angst, Verzweiflung bis hin zum Selbstmord sind die traurige und erschütternde Bilanz, die ohne Schamgefühl von der Kurie verschwiegen wird. – Gnade den Verantwortlichen!

Ilse Sixt – Oberpframmern – www.ilsesixt.de

Eine neue Erkenntnis: NICHT GEGEN PAPST FRANZISKUS – SONDERN MIT IHM – BEGINNT DER WEG ZUR LÖSUNG!!! Verlassen Sie die 1000- jährige Sackgasse, damit CHRISTUS als GOTT und MENSCH wieder MITTELPUNKT seiner HEILSLEHRE wird! Ohne Christus führen alle Diskussionen ins Leere!

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Reaktion:

Liebe Frau Sixt, Sie haben wohl Recht, dass der Zölibat nicht das Hauptproblem

ist, sondern die Folge anderer Probleme: Das Bild vom Mann, von der Frau, von Mann und Frau und der Sexualität. Aus verqueren Vorstellungen dazu hat sich

als Folge ein Amts – und Priesterverständnis entwickelt, das dem Menschenbild

der Bibel widerspricht. Die priesterliche Überhöhung führte zum Zölibat und steht im Zusammenhang der Abwertung der Frau und der Verteufelung der Sexualität…aber die Kirchen gibt es länger als Pflichtzölibat in der römisch- katholischen Kirche. – Herzliche Grüße und Wünsche, Ihr O.Z. (Theologe).

 

Dass Priester unverheiratet sein müssen, ist kein Dogma der katholischen Kirche, sondern eine rein kirchenrechtliche (menschliche) Bestimmung, die jederzeit geändert werden könnte. – Aussage eines Priesters.

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„OB GOTT AM ZÖLIBAT SICH FREUT, OB ER WÜNSCHT, DAS MAN SICH SEHR KASTEIT? ICH GLAUB‘ ES NICHT, DAS HIESSE JA – WAS ER GESCHAFFEN HAT, BEREUT.“

 

Dr. Anton Prestele


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