{jcomments on}Macht diesen Laden einfach dicht. Wer sich nicht selbst am Markt behaupten kann hat es nicht besser verdient. Die Mitarbeiter haben eben Pech gehabt !

So einfach machen sich´s einige Kommentarschreiber, denken aber nicht weiter. Es stellt sich zu allererst die Frage, wer die rasanten Verluste bei Schlecker verursacht hat. Mit allergrößter Sicherheit nicht die Mitarbeiter. Nächste Frage muss gestattet sein, wo befindet sich das Geld, das vorher bei der noch funktionierenden Schlecker Filialkette vorhanden war. Dieses Geld ist ebenfalls sicher nicht bei den Mitarbeitern.

Demzufolge ist eine Firmenpolitik der Schleckerfamilie augenscheinlich falsch gewesen. Die noch verbliebenen restlichen Mitarbeiter, laut Internetangaben immerhin noch etwa 14.000, werden mangels gefundener Lösung für diesen Konzern ebenfalls ihren Arbeitsplatz verlieren. Somit werden wieder einmal eine Unmenge an Mitarbeitern durch verfehlte Firmenpolitik freigesetzt und fallen der Staatskasse, also uns allen zur Last.

So einfach sollte man die Sache nicht betrachten und den Laden einfach dicht machen, es hängen zu viele persönliche Schicksale daran. Eines ist sicher, die Konzernleitung gehört sicher nicht zu denen, die zum Arbeitsamt rennen müssen und Hartz IV beziehen.

Auch hier ist die Landespolitik gefragt um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Es fängt schon bei den Hürden der Verwaltungsauflagen in Deutschland an. Die Betriebe ersticken ja unter den Verwaltungsrichtlinien.

Alois Sepp


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