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Dies ist ein Leserbrief mal ganz anderer Art. Wie oft erleben wir, wenn wir an Hauswänden, Verkehrs- oder Hinweisschildern vorbeikommen, dass diese mutwillig und mit offensichtlicher Absicht zugesprayt oder mit Aufklebern jedweder Art verklebt werden.

Ein Verkehrsteilnehmer, egal ob Fußgänger oder Kraftfahrer wird im allermindesten Fall verunsichert, im anderen Falle sogar in die Irre geführt, weil das jeweilige Schild bis zur Unleserlichkeit beschädigt ist.

Von den materiellen Kosten, die auf die Kommunen und letztlich auf uns Bürger zukommen, noch gar nicht gesprochen. Bei den Gebäudebeschädigungen die durch versprühte Farbe an den Hauswänden entsteht, ist es nicht anders. Hier sind die jeweiligen Eigentümer oder in größeren Wohnanlagen Miteigentümer diejenigen, die die Kosten dafür tragen müssen. Versteht sich von selbst, dass sich die Erhöhung der so genannten zweiten Miete, also Nebenkostenrechnung zwangsweise auch auf den Mieter auswirken muss.

Für die Schäden kommt in jedem Falle die Bürgergemeinschaft auf, um diese wieder zu beheben. Manchmal stelle ich mir wirklich die Frage, was in den Wirrköpfen eigentlich vor sich geht. Sicherlich geht in diesen Köpfen das Unrechtsbewusstsein nicht um. Eine weitere Frage wird aufgetan: "Wo war die Erziehung dieser Menschen"?

Alois Sepp

 


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