Diese organisierten Corona-Gedenkfeiern machen mich jedesmal ausgesprochen wütend.

Bei allem Leid: jedes Jahr sterben bei uns mehr als 900.000 Menschen an Krebs, Herz-/Kreislauf-und Hirnkrankheiten usw. Auch da sind die Todesumstände oft dramatisch und das Leid und die Folgen für die Angehörigen sind immer groß – warum muss nun einer kleinen Gruppe öffentlich besonders gedacht werden?

Wie viele andere habe auch ich im letzten Jahr einige Familienangehörige und Freunde verloren; alles Einzelschicksale, die aus ihren Familien herausgerissen wurden. Aber sie sind alle ‘nur’ an normalen Krankheiten gestorben.

Für das gemeinschaftliche Gedenken unserer Toten haben wir den Totensonntag. Alles andere sollte Privatsache bleiben.

 

mit freundl. Gruß

Irene Schimmelpfennig

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