Dov'e la Vittoria? - zum EM-Spiel Italien gegen Nordirland - QR Code Friendly

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"Dov'e la Vittoria", der Ruf nach der Siegesgöttin, wie er in der ersten Strophe der mitreißenden "Inno di Mameli", der italienischen Hymne von Goffredo Mameli laut wird, blieb diesmal für die Fußballnationalmannschaft Italiens unerhört. Aber das sollte kein nationales Unglück für unsere italienischen Freunde sein! Es ist weiter nichts geschehen, als dass einige, völlig überbezahlte Balltreter einen Dämpfer bekommen haben. Die nordirische Mannschaft hat nicht deshalb gewonnen, weil sie besser gespielt hat, als die italienische und die Italiener haben nicht deshalb verloren, weil sie schlechter gespielt haben, als die Nordiren. Das knappe Ergebnis von 1 : 0 lässt nur einen Schluss zu: Beide Mannschaften haben entweder gleich gut gespielt, oder gleich schlecht. Für die Italiener besteht deshalb kein Anlass, in nationale Trauer zu versinken oder gar schlimmere Konsequenzen aus der Niederlage gegen Nordirland zu ziehen. Doch zum Glück sind Italiener keine Japaner! Vor Japanern müsste man nämlich in einem solchen Fall in den Hotels ganz rasch Messer, Gabeln oder sonstige gefährliche Gegenstände wegschließen, damit sie nicht auf die Idee kämen, nach alter Väter Sitte dem schönen, aber blutigen Brauch des "Harakiri" zu huldigen. Die Italiener dagegen haben - bei allem Temperament - zu Hause höchstens den einen oder anderen Fernseher aus dem Fenster geworfen (was sich sogar als wirtschaftsfördernd erweisen wird). Leid tun können einem nur die Mitglieder der italienischen Mannschaft und deren Trainer, wenn sie nach Bella Italia zurück kommen! Dort dürfte bereits die Journaille von "La Stampa" und Co. auf sie warten, um sie zu ver- und zerreißen. Ihnen wäre deshalb zu raten, das zu tun, was die Ingolstädter Bundestagsabgeordnete und Chefin der Linkspartei in Bayern, Eva Bulling-Schröter, ihren Parteigenossen geraten hat, als seinerzeit die Wogen der Empörung über dem Porsche 911-fahrenden Vorsitzenden der LINKEN, Klaus Ernst, zusammengeschlagen sind. Eva meinte damals, die Genossen sollten die Wut der Leute einfach in eine andere Richtung lenken. Va bene cosi! Im fußballerischen Bereich würden sich hierfür der geschasste Joseph Blatter samt seiner korrupten Entourage als ideale Blitzableiter anbieten.
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