68 Jahre war ich Mitglied der katholischen Kirche. Ich kann mich als gläubigen Menschen bezeichnen.
Das werde ich auch in Zukunft sein. Mit der Institution " Kirche" möchte ich aber nichts mehr zu tun haben.
Es gibt innerhalb der kath. Kirche sehr große Probleme. Nicht nur das verschleppen der Aufklärung der Missbrauch Fälle.
Auch das Schweigen zum Krieg in Israel, die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen, das Flüchtlingsproblem.
Alle diese Probleme schiebt die Kirche vor sich her. Das Fass zum Überlaufen brachte jetzt die Anweisung von Kardinal Marx.
AFD-Mitglieder sollen in der kath. Kirche keine Ämter übernehmen.
Ich bin ein AFD-Wähler und werde es bleiben.
Kirchenmitglied bin ich nicht mehr.
Ich bin kein gläubiger Mensch und ich bin auch nicht in der Kirche, so dass ich nicht austreten kann. Die Anweisung von Kardinal Marx, dass AfD Mitglieder von Kirchenämtern ausgeschlossen werden, finde ich dennoch katastrophal. Es ist fast so schlimm wie in der Coronazeit, als ungeimpften Personen der Zutritt zum Gottesdienst verwehrt wurde. In Mecklenburg gab es nur einen Pastor, der sich dieser Weisung widersetzte. Hier haben leider auch die evangelischen Würdenträger nicht besser gehandelt als die katholischen. Im zweiten Weltkrieg aber segnete die katholische Kirche die Waffen und bot nach dem Zusammenbruch vielen Naziverbrechern Unterschlupf. Ich kann jeden verstehen, der sich in derlei Institutionen nicht mehr zu Hause fühlen kann. Auch insgesamt muss man fragen, wo driftet unsere Gesellschaft hin, dass alle, die mit dem Mainstream nicht einverstanden sind, zu „unwerten“ Personen erklärt werden, mit denen man nicht reden sollte und in deren Nähe man sich nicht aufhalten darf, ohne in Misskredit zu kommen.




