Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt vor einer „explosionsartig“ steigenden Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland. Die Aufregung ist groß. Mancher Experte vermutet dahinter ein konkretes Kalkül. Er meinte laut Bericht, dass es demografisch gesehen ein Zuwachs von 360.000 anstatt nur 50.000 Pflegebedürftige sein würden. Eine so starke Zunahme in so kurzer Zeit müsse zu denken geben.

Die vom GKV-Spitzenverband, der die Pflegekassen vertritt, veröffentlichten Zahlen machen jedoch deutlich, dass der Anstieg durchschnittlich um rund 326.000 Personen pro Jahr beträgt. Im Vergleich zu 2017 dazu bedeuten die aktuell für 2023 genannten 360.000 Pflegebedürftigen eine Zunahme um rund zehn Prozent. Der Anstieg ist nennenswert, aber meilenweit entfernt von Lauterbachs angeblicher Versiebenfachung.

Welche Rechenkünste treiben also Herrn Lauterbach an? Ist er bei Annalena zum Nachhilfeunterricht gegangen?

Alois Sepp


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2 Kommentare

  • Ob Hr. Lauterbach die Rechenkünste seiner Kabinettskollegin, der besten Außenministerin der BRD,  erkannt hat? Das bleibt wohl sein Geheimnis. Ich vermute, dass die Erhöhung der Pflegeversicherung der wahre Grund für seine Äußerung ist. Man muss dem deutschen Michel, der sowieso alles abnickt und nicht aufbegehrt, alles mundgerecht aufbereiten.
    • Stimmt leider! Ich bin auch überzeugt davon, dass Klabauterbach nur eine Preiserhöhung mundgerecht vorbereiten will. (würde ja bei einer nächsten Wahl der SPD negativ zu Buche schlagen)