Stellen Sie sich vor (Imagine von John Lennon), am 06. und 09.08.1945 hätten unsere US-amerikanischen Freunde die ersten beiden Atombomben der Menschheitsgeschichte nicht auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen, sondern auf Berlin und München, um den Zweiten Weltkrieg (1939-45) so schnellstmöglich zu beenden. Stellen Sie sich vor, am 11.03.2011 wäre es nicht zum Super-Gau des AKW Fukushima Daiichi, sondern des AKW Gundremmingen in Bayern gekommen.

Was hätte wohl Bundesmutti und Bundeskanzlerin Angela Merkel verantwortungsbewusst unternommen? Sie hätte sicherlich das Atomzeitalter für beendet erklärt und sofort die Energiewende in Deutschland eingeläutet.

Und was unternimmt Japan stattdessen? Japan fährt erstmals seit dem Fukushima-Gau den Reaktor im Sendai-Kernkraftwerk im Erdbebengebiet und in Vulkannähe wieder hoch, als könnten die japanischen Insulaner nicht die vorhandenen Elemente Wasser, Wind und Sonne für die Energieerzeugung nutzen. Das ist Harakiri auf japanisch. Unverantwortlich.

Hat Bundesmutti Merkel alles richtig gemacht? Nein, weil sie erst im Katastrophenfall nach Fukushima 2011 und nicht schon nach Tschernobyl 1986 reagiert hatte. Kurz vor Fukushima 2011 wurden nämlich noch die AKW-Laufzeiten in Deutschland verlängert. Und wie verhält sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aktuell beim Klimawandel? Muss es erst zur Klimakatastrophe kommen, damit endlich wirksame Sofort-Maßnahmen gegen den Klimawandel eingeleitet werden?

Roland Klose, Bad Fredeburg

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