Die Insolvenz des Augsburger Weltbild-Verlages zeigt das ganze Dilemma der katholischen Kirche. Kein Mensch liest mehr Popenschmöker und früher erotische und esoterische Bücher des Verlages, der zwölf Bistümern in Deutschland gehört. Selbst im Weihnachtsgeschäft stagnierten die Umsätze. Das Weltbild der Kirche ist in Schieflage geraten, weil lieber kirchenkritische Bücher gelesen werden, die sich nach der Reform und Erneuerung der Kirche sehnen, wie sie angeblich auch Papst Franziskus will. Der Theologe und Kirchenkritiker Prof. Dr. Hans Küng und sein Münchner Piper Verlag können dies bestätigen. Wann müssen wir mit der Insolvenz des renommierten Herder Verlages, Gottes eigenem Verlag, rechnen?

Roland Klose, Bad Fredeburg

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