Berliner Morgenpost vom 07.08.2013, Leserbriefseite, Titel: "Man muss an die Opfer denken"
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Unsere Fußball-Weltmeister von Bern 1954 sollen mit Pervitin und unsere Vizeweltmeister von Wembley 1966 mit Ephedrin gedopt gewesen sein? Whistleblower ist aber nicht etwa Edward Snowden, sondern die Humboldt-Universität in Berlin. Sterben Deutschlands Helden langsam aus? Ist das mit dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 wiedererlangte Selbstvertrauen und das damit eng verknüpfte deutsche Wirtschaftswunder nur eine Illusion gewesen? Waren wir beim Wirtschaftswunder etwa auch gedopt – mit der Marshallplanhilfe? Wenn ja, dann brauchen wir dringend Doping in Form einer sogenannten Marshallplanhilfe für die maroden Euro-Südstaaten statt eines ESM-Spardiktats, das diese Länder immer tiefer in die Pleite reitet.

Roland Klose, per E-Mail

Wie pervers ist denn das? Unsere Fußball-Weltmeister von Bern 1954 sollen mit Pervitin und unsere Vize-Weltmeister von Wembley 1966 mit Ephedrin gedopt gewesen sein. Whistleblower ist aber nicht etwa Edward Snowden, sondern laut SZ die Humboldt-Universität in Berlin. Sterben Deutschlands Helden langsam aus? Ist das mit dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 wiedererlangte Selbstvertrauen der Deutschen und das damit eng verknüpfte deutsche Wirtschaftswunder nur eine Illusion gewesen? Waren wir beim Wirtschaftswunder etwa auch gedopt - mit der Marshallplanhilfe? Wenn ja, dann brauchen wir dringend Doping in Form einer sog. Marshallplanhilfe für die maroden Euro-Südstaaten statt eines ESM-Spardiktats (E uro S ado M aso), das diese Länder und ihre verarmten Menschen immer tiefer in Pleite reitet.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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