Mitteldeutsche Zeitung vom 02.04.2013, Leserbriefseite, Titel: "Hitlerbart geht zu weit"
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Was können wir nicht alles als EU-Europäer z. B. mit unserem Zahlungsmittel Euro Gutes tun? Mal eben 10 Milliarden Euro per Mausklick auf die Steueroase und Geldwäscherinsel Zypern transferieren, damit die Götter in ihren Spielcasinos weiter dem Spät-Kapitalismus den Garaus machen können. Dafür sollten eigentlich im Gegenzug die Superreichen ab einem Vermögen in Höhe von 100.000 Euro per Zwangsabgabe zur Kasse gebeten werden. Aber der größte Teil dieses Supervermögens ist nun auf einmal in Zypern nicht mehr präsent. Denn, der Euro lässt sich nicht nur einfrieren, sondern auch auftauen und getarnt als Eisbombe blitzschnell auf Konten in weiteren Steueroasen in der Schweiz, auf den Bahamas etc. verstecken. Um das zu verhindern, dafür ist die Kavallerie der EU und die von Peer Steinbrück einfach nicht optimal ausgerüstet. Und am Ende zahlen wieder einmal nur die Klein-Sparer und die ganz normalen Bürger für die Korruption und die Misswirtschaft von Banken und Staaten. Mit dem Euro wird`s teuro!

Roland Klose, Bad Fredeburg

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