Seit David Ben Gurion am 14. Mai 1948 den Staat Israel proklamierte, hat es im Nahen Osten keinen wirklichen Frieden mehr gegeben. Kurz nach der Wiederwahl Obamas zum US-Präsidenten droht der Konflikt zwischen Hamas und Israel jetzt sogar zu eskalieren, weil Israel den Gaza-Streifen - das Ghetto mit Meerblick - bombardiert. Mahatma Gandhi hat recht, wenn er behauptet: "Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten." Da nützt es gar nichts, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel großspurig tönt: "Das Existenzrecht Israels ist deutsche Staatsräson." Israel ist eingekeilt von seinen zahlreichen Feinden im Nahen Osten: unter anderem der Hamas, der Hisbollah, dem Iran, Syrien und den Ländern des sog. "Arabischen Frühlings", die den Juden-Staat als Aggressor betrachten.

Aber hier geht es nicht allein um Israel, sondern um die Rechte der Palästinenser in Israel, die in ihrem eigenen Land eingesperrt hinter Mauern, unterdrückt und verarmt leben müssen. Dwight D. Eisenhower beschreibt das Dilemma des Krieges und der Menschen in einem Zitat wie folgt: "Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder." In diesem Sinne sind wir alle dazu verpflichtet, Frieden zu schaffen ohne Waffen!

Roland Klose, Bad Fredeburg

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