Auszug aus den Medien: Die Situation in Syrien spitzt sich zu, immer mehr Menschen flüchten in die Türkei. Der Innenminister ist alarmiert und versucht den Flüchtlingsdeal zu retten. 42.000 waren es nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen in diesem Jahr schon. Und mit jedem Schlauchboot, das im Schutz der Dunkelheit das griechische Ufer erreicht, wächst in Europa die Nervosität. Kündigt sich in der Ägäis eine neue Flüchtlingskrise an? Kippt der Migrationspakt mit der Türkei?

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist alarmiert. Er spricht von einem zunehmenden „Migrationsdruck“, dem sich nur mit einer „europäischen Lösung“ begegnen ließe.

Stellungnahme des Leserbriefschreibers: Falsch, falsch, falsch! Das Flüchtlingsproblem ist ein Weltproblem, schon deshalb, weil die beiden größten Waffenexporteure, die USA und Russland, die gar nicht der EU angehören, zwar eifrig Krieg führen, sich aber aus der Lösung des Flüchtlingsproblems heraushalten.

Herr Seehofer, das Thema gehört vor die UNO! Schicken Sie Ihren Außenministerkollegen, Herrn Maas, zur UNO mit der Forderung nach einem globalen Vertrag auf den Verzicht jeglicher Waffenexporte! Nur dann lässt sich das Flüchtlingsproblem langfristig lösen.

Solange Deutschland an Rüstungsexporten gut verdienen will, sind alle deutschen Bemühungen um eine Lösung des Flüchtlingsproblems unglaubwürdig! Otfried Schrot


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