Stadt will durch Spielplatzschließung sparen

„Insgesamt zehn Spielplätze, in deren Nähe keine Familien mit kleinen Kindern mehr leben und die nicht mehr angenommen werden, werden aufgelöst.“
Beides trifft für den von der Schließung betroffenen Spielplatz „Unter den Linden“ nicht zu. Erstens wohnen in unmittelbarer Nähe einige Familien mit kleinen Kindern. Zweitens spielen nicht nur die Anwohnerkinder auf diesem Spielplatz. Er wird auch von anderen Familien als Etappenziel genutzt, beim Wallspaziergang oder vor und nach dem Einkaufen in der Innenstadt.
Die Kostenersparnis durch Rückbau dieses Spielplatzes (Quelle: Jugendhilfeausschuss JH/4/2013): ab ca. 2019 knapp 200 € im Monat. O! wie viel.
Noch ist am Spielplatz „Unter den Linden“ nur die „defekte“ Rutsche verschwunden – viele Kinder hoffen noch, dass ihre Rutsche nur Urlaub macht und sie noch lange auf diesem Spielplatz spielen dürfen.

Dr. Stefanie Tölle

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
  • Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel z.B. bei (+x neuere Briefe): klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Wenn der Artikel nicht vollständig angezeigt wird (...), klicken Sie bitte auf den Titel. Ende des Hinweises.

Keine Kommentare