Ein Ja zum Leben – Warum jede Zukunft eine Chance verdient
In der aktuellen Debatte um den Paragrafen 218 wird das ungeborene Kind oft zu einer bloßen Belastung oder einem juristischen Problem degradiert.
Doch wenn wir nur noch über Fristen und Paragrafen diskutieren, verlieren wir den Blick für das Wunder, das sich im Vergangen vollzieht.
Wir vergessen dabei oft die Frauen, die in dieser Situation eine Entscheidung treffen müssen, die ihr gesamtes restliches Leben prägen wird.
Ich erlebe das gerade ganz unmittelbar bei einer jungen Frau in meinem engsten Umfeld. Sie steht mitten in ihrer Ausbildung – eine Zeit, in der ein Kind für die moderne Leistungsgesellschaft oft als „ungelegen“ oder als Stolperstein für die Karriere gilt.
Doch sie hat sich mit einer bewundernswerten Stärke für dieses neue Leben entschieden.
Obwohl das Kind noch nicht geboren ist, gehört es bereits jetzt fest zu ihr.
Sie trägt nicht nur ein neues Leben unter ihrem Herzen, sondern auch die Gewissheit, dass man keine Angst vor der Zukunft haben muss, wenn man sich von der Liebe leiten lässt.
Sie beweist uns allen, dass man eine Ausbildung planen kann, aber dass ein Leben ein Geschenk ist, das man nicht auf später verschieben sollte.
Ihr Mut ist ein stilles, aber kraftvolles Zeugnis gegen den Trend, alles im Leben der Effizienz unterzuordnen.
Wie tiefgreifend die Entscheidung gegen ein Kind in Wahrheit ist, zeigt der Film „Unplanned“ (nach der wahren Geschichte von Abby Johnson).
Er führt uns schmerzhaft vor Augen, was im Ultraschall sichtbar wird: Ein kleiner Mensch mit eigenem Herzschlag, der bereits instinktiv alles dafür gibt, zu wachsen.
Abby Johnson wechselte von der Leiterin einer Abtreibungsklinik zur mutigen Lebensschützerin, weil sie erkennen musste, dass dort keine anonyme „Sache“ entfernt wird, sondern ein Kind, das bereits seine eigene Geschichte schreibt.
Als Christen glauben wir fest daran, dass Gott jedes Leben kennt und liebt, noch bevor es geboren wird.
Wahre Größe zeigt eine Gesellschaft nicht dadurch, wie reibungslos sie Abbrüche ermöglicht, sondern wie stark sie genau solchen jungen Frauen wie ihr den Rücken stärkt.
Wir brauchen keine Kultur des Abbruchs, sondern eine Kultur des bedingungslosen Beistands. Wir müssen jungen Frauen Mut machen, dass ein Kind – gerade auch in der Ausbildung – kein Hindernis ist, sondern eine unendliche Bereicherung für das ganze Leben sein kann.
Frieden beginnt im Mutterleib, dort, wo das Leben am schutzbedürftigsten ist.
Diese junge Frau geht ihren Weg nun voller Vorfreude und Vertrauen.
Meine Hoffnung ist, dass ihr Beispiel noch viele andere ermutigt, ebenfalls Ja zu sagen – egal, wie schwierig die Umstände im ersten Moment auch scheinen mögen.
Denn jedes Kind, das die Chance bekommt, geboren zu werden, ist ein Sieg der Hoffnung über die Angst.
Viele Grüße und SEINEN reichen Segen sendet
Sascha Feuring












































































































