Iran Krieg
Sehr geehrte Damen und Herren
der Krieg gegen den Iran spaltet derzeit Politik und Gesellschaft, vor allem aufgrund der unabsehbaren ökonomischen Folgen.
Die islamistische Führung in Teheran agiert seit vielen Jahren machtpolitisch, strategisch und mit einem weit verzweigten Netzwerk an Verbündeten in der Region und darüber hinaus.
Organisationen wie die Revolutionsgarden stehen auf Sanktionslisten, und die Unterstützung bewaffneter dschihadistischer Gruppen im Nahen Osten und darüber hinaus ist vielfach dokumentiert.
Wer glaubt, man könne diese Strukturen allein durch punktuelle militärische Schläge ausschalten, unterschätzt ihre hohe Professionalität, organisatorische Tiefe und internationale Vernetzung.
Die Gefahr vor weltweiten islamistischen Terroranschlägen dürfte noch nie so hoch gewesen sein wie derzeit.
Man kann davon ausgehen, dass die Sicherheitsbehörden ein besonderes Augenmerk auf bevorstehende größere Veranstaltungen legen.
Die bevorstehende Fussball-WM in den USA könnte nach meiner Befürchtung ein großes Anschlagsziel sein.
Bereits seit Jahren wird vor Radikalisierungstendenzen der Islamisten gewarnt.
Es ist legitim zu fragen, ob staatliche Stellen immer angemessen reagieren und ob Gefahren konsequent genug bekämpft werden.
Der Kampf richtet sich gegen extremistische und äusserst gewaltbereite Ideologien, nicht gegen Religion oder Herkunft.
Die entscheidende Frage bleibt, ob militärische Angriffe geeignet sind, das iranische Atomprogramm nachhaltig zu stoppen.
Das iranische Regime hat sein Atomprogramm trotz jahrelanger Sanktionen und internationaler Abkommen vorangetrieben.
Viele Experten sehen darin eine ernsthafte Gefahr für die Stabilität der gesamten Region. Aber auch für Europa.
Ein nuklear bewaffneter Iran stellt ein unkalkulierbares globales Risiko dar.
Das ist die Ausgangslage.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zur bevorstehenden Fussball WM
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist im Hinblick auf die bevorstehenden WM mal wieder Zeit für einen Leserbrief zu unserer "allseits hochgeliebten" Fussballnationalmannschaft.
Mit "größter Vorfreude" blicke ich auf die kommenden, garantiert historischen Triumphe unserer Nationalmannschaft bei der WM.
Schließlich hat sich der Deutsche Fußball-Bund in den letzten Jahren als wahre Innovationsschmiede erwiesen.
Frühes Ausscheiden ist dort längst kein Scheitern mehr, sondern ein konsequent durchgezogenes Nachhaltigkeitskonzept.
Warum Ressourcen verschwenden, wenn man auch nach der Vorrunde klimafreundlich abreisen kann?
Seit dem epochalen Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien arbeitet das Team erkennbar an einem neuen Markenkern. Tradition verpflichtet, aber nur bis zur Gruppenphase.
Die Auftritte bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 waren schließlich keine Betriebsunfälle, sondern offenbar strategisch geplante Demutsgesten gegenüber der Weltgemeinschaft.
Man will ja nicht arrogant wirken.
Unter der visionären Führung des Deutschen Fußball-Bund wurde der Fokus mutig neu gesetzt. Weniger Torgefahr dafür viel mehr Diskussionskultur. Vor allem in Sachen Regenbogenfarben und Wokeness.
Während andere Nationen altmodisch an Spielsystemen, Fitness und Effizienz arbeiten, perfektionieren wir die Kunst der Selbstanalyse nach dem Ausscheiden.
Kaum jemand versteht es so virtuos, in Talkshows das „große Ganze“ zu erklären, während das Turnier ohne uns weiterläuft.
Die Hoffnung stirbt dennoch zuletzt.
Vielleicht gelingt diesmal die Sensation.
Etwa ein dramatischer zweiter Platz in der Gruppe, der erst durch ein Tor in der Nachspielzeit eines Außenseiters zunichtegemacht wird.
Dramaturgisch wäre das ein Fortschritt. Man muss die Entwicklung schließlich positiv sehen.
Sollte es erneut frühzeitig vorbei sein, könnten wir das Narrativ wenigstens ehrlich formulieren.
Deutschland ist nicht ausgeschieden. Es hat Raum für andere geschaffen.
Das ist Teamgeist auf globaler Ebene.
In diesem Sinne freue ich mich auf mehr oder weniger spannende drei Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in diesem Jahr.
Mehr wäre ja auch nur unnötige Belastung für Nerven, Reisekasse und vor allem Klimaschutz.
Schließlich liegt es vor allem an Deutschland, ob die globale Klimakatastrophe verhindert werden kann.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zur Attacke der Grünen an Hagel wegen dessen Äußerungen vor 8 Jahren
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Befremden verfolge ich die aktuelle Debatte um eine acht Jahre alte Äußerung von Martin Hagel über ein 16-jähriges Mädchen mit braunen Augen.
Diese Bemerkung war ohne Zweifel unangemessen und kritikwürdig.
Politische Verantwortungsträger sollten sich ihrer Worte stets bewusst sein.
Was jedoch ebenso kritikwürdig ist, ist der Versuch von Bündnis 90/Die Grünen, diesen Vorfall offenbar aus rein machtpolitischen Motiven erneut aufzuwärmen.
Wer acht Jahre alte Aussagen gezielt in einem bestimmten politischen Moment skandalisiert, erweckt den Eindruck, dass es weniger um moralische Integrität als vielmehr um strategisches Kalkül geht.
Eine solche Instrumentalisierung untergräbt das Vertrauen in eine politische Kultur, die eigentlich auf Fairness und Sachorientierung beruhen sollte.
Gerade die Grünen treten regelmäßig mit hohen moralischen Ansprüchen auf.
Sie formulieren klare Erwartungen an Sprache, Haltung und politische Korrektheit und beanspruchen für sich, moralischer Kompass der Bundesrepublik zu sein.
Wer jedoch diesen Anspruch erhebt, muss sich auch selbst daran messen lassen.
Moral darf kein taktisches Werkzeug sein, das man situativ hervorholt, wenn es dem eigenen Machterhalt dient.
Statt politische Gegner mit maximaler Empörung zu überziehen, wäre gerade bei den Grünen mehr selbstkritische Reflexion angebracht.
Auch in den eigenen Reihen gab und gibt es höchst fragwürdige Aussagen, strategische Winkelzüge und machtpolitische Manöver.
Man erinnere sich an Forderungen von einigen Grünen in den Anfangsjahren der Partei in Bezug auf freie Sexualität.
Sollte dies auch wieder aufgewärmt werden?
Wer glaubwürdig bleiben will, sollte zuerst vor der eigenen Haustür kehren.
Die Grünen benötigen einen großen Besen.
Höchst besorgniserregend erscheint zudem der langfristig angelegte, strategisch kluge „Marsch durch die Institutionen“, den die Grünen seit Jahren verfolgen.
Dieser ist nur möglich, weil eine Mehrheit der Bevölkerung es sich bequem eingerichtet statt die Verhältnisse kritisch zu reflektieren.
Natürlich ist es legitim, politische Mehrheiten zu erringen und gesellschaftliche Positionen zu besetzen.
Doch wenn zentrale Institutionen in Medien, Verwaltung und gesellschaftlichen Organisationen zunehmend parteipolitisch geprägt werden, entsteht der Eindruck der schleichenden Machtkonzentration einer politischen und gesellschaftlichen Minderheit.
Eine lebendige Demokratie in Deutschland lebt jedoch vom offenen Wettbewerb der Ideen und nicht von moralischer Überhöhung und struktureller Dominanz.
Politische Auseinandersetzung sollte hart, aber fair und mit Anstand geführt werden.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zu unserer Kriegsepoche
Sehr geehrte Damen und Herren,
acht Milliarden Menschen bevölkern diesen Planeten.
Acht Milliarden Individuen mit Hoffnungen, Familien, Alltagsproblemen und mit dem schlichten Wunsch, in Frieden zu leben und ihre Kinder in eine sichere Zukunft zu führen.
Und dennoch wird die Welt in erschreckender Regelmäßigkeit von Kriegen erschüttert.
Entfesselt nicht von diesen Milliarden, sondern von einer verschwindend kleinen, machtversessenen Elite aus Politikern, Militärstrategen und ihren ökonomischen Nutznießern.
Wie kann es sein, dass eine so winzige Minderheit immer wieder Tod, Zerstörung und Vertreibung über ganze Regionen bringt?
Wie kann es sein, dass nationale Parlamente Kriegsmandate durchwinken, dass Rüstungsbudgets wachsen, während Schulen verfallen und Krankenhäuser überlastet sind?
Warum bleibt die überwältigende Mehrheit der Menschheit Zuschauer?
Die Antwort ist unbequem, zumal sich Machtstrukturen verselbständigt haben.
Viele glauben, Politik sei ein abgekoppeltes Spielfeld, auf dem man selbst ohnehin nichts bewirken könne.
Diese Resignation ist der fruchtbarste Boden für jene, die vom Krieg profitieren.
Demokratie bedeutet nicht, alle vier Jahre ein Kreuz zu setzen und sich danach zurückzulehnen.
Sie verlangt Wachsamkeit, Einmischung, zivilgesellschaftliches Engagement.
Eine gewaltsüchtige Elite kann nur so lange agieren, wie die Mehrheit schweigt, wegschaut oder sich in Ohnmacht einrichtet.
Die Geschichte zeigt, dass gesellschaftlicher Wandel selten von oben oder von den Medien ausging.
Wenn acht Milliarden Menschen tatsächlich Frieden wollten und dies unmissverständlich einforderten, wäre kein Krieg politisch durchsetzbar.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur, warum „sie“ Kriege führen. Sondern warum „wir“ es zulassen.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zum Epstein-Skandal
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Fall um Jeffrey Epstein ist weit mehr als ein krimineller Einzelfall.
Er ist ein Symbol für eine moralische und dekadente Verwahrlosung an der Spitze der Gesellschaften. Vor allem in den westlichen Kulturen.
Während Millionen Menschen hart arbeiten, Steuern zahlen und sich Sorgen um Miete, Energiepreise und Altersvorsorge machen, lebte ein bestens vernetzter Finanzier über Jahre hinweg in einem Geflecht aus Macht, Reichtum und vor allem erschreckender Straflosigkeit.
Es geht dabei nicht nur um die abscheulichen Taten selbst.
Es geht um das System, das sie möglich gemacht hat.
Wie konnte jemand mit derart gravierenden Vorwürfen jahrelang weiterhin Zugang zu Politikern, Wirtschaftsgrößen und gesellschaftlichen Eliten haben?
Wie konnte er in exklusiven Kreisen verkehren, als wäre nichts geschehen?
Und warum schienen Kontakte und Netzwerke mehr Gewicht zu haben als Gerechtigkeit und Moral?
Es handelt sich nicht um ein Fehlverhalten einer einzelnen Person, sondern es geht um ein "elitäres" Milieu, das sich offenbar über Regeln und Verantwortung hinwegsetzt.
Es entsteht der Eindruck einer abgehobenen Kaste, die sich selbst schützt, während der normale Bürger bei jedem kleinen Vergehen mit der vollen Härte des Rechtsstaats rechnen muss.
Diese Diskrepanz ist es, die so viele Menschen zunehmend wütend macht.
Wer jeden Cent umdrehen muss, erlebt eine Elite, die auf Privatinseln feiert, sich gegenseitig protegiert und moralische Maßstäbe predigt, die sie selbst am allerwenigsten einhält.
Demut scheint in unserer Epoche tatsächlich ein Fremdwort geworden zu sein, ersetzt durch Arroganz, ausufernder Selbstverliebtheit, Narzissmus, Selbstinszenierung und das Gefühl, unangreifbar zu sein.
Der Epstein-Skandal ist deshalb nicht nur ein Justizfall, sondern ein Spiegel unserer Zeit und Gesellschaft.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner
Zur Teilnahme Merkels am CDU Parteitag
Sehr geehrte Damen und Herren,man weiss nie was Merkel beziehungsweise ihre engste Vertraute Baumann im Schilde führen, um deren Intimfeind Merz Schaden zufügen zu können.Merkel wird beim CDU-Parteitag von ihren treuen, auf ihren linksgrünen Kurs eingeschwenkten Parteikollegen Günther, Wüst & Co. Standing Ovations erhalten.
Das ist mehr als absehbar.Und die linksgrünen Medien werden sich mit Lobeshymnen auf Merkel einmal mehr gegenseitig übertreffen.Die politische Wahrheit ist in der linksgrün dominierten Bundesrepublik Deutschland leider ein scheues Reh.Die Kanzlerschaft von Angela Merkel lässt sich rückblickend mit "grenzenloser" Naivität beschreiben.Eine Naivität, die nicht nur politische Entscheidungen geprägt, sondern das Land strukturell geschwächt hat. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und geopolitisch.Was als „besonnene Führung“ von den linksgrünen Medien verkauft wurde, war in Wahrheit oft ein konsequentes Ausweichen vor Verantwortung, ein permanentes Vertagen von Problemen und ein erstaunlicher Mangel an strategischer Weitsicht.Ob Energiepolitik, Migration, Digitalisierung oder Verteidigung.
Merkel regierte reaktiv statt gestaltend.Langfristige Folgen wurden ignoriert, Warnungen von Experten kleingeredet oder moralisch überhöht. Besonders gravierend war die Illusion, komplexe globale Krisen ließen sich mit guten Absichten, moralischer Selbstvergewisserung und politischem Aussitzen bewältigen. Die Rechnung dafür zahlen heute andere. Vor allem aber die Bevölkerung in Deutschland.Mit maroder Infrastruktur, internationaler Abhängigkeit und einer zutiefst gespaltenen und zunehmend verrohender Gesellschaft.Umso unverständlicher ist die irrationale und nahezu kultische Verehrung, die Angela Merkel bis heute von großen Teilen der Medien und der Bevölkerung erfährt, die die AfD genussvoll für ihre Zwecke aufsaugt.
Die AfD ist oftmals auch ein Sammelbecken von Merkel-Gegnern, ohne dass diese von der Partei überzeugt sind.
Kritik an Merkel wird reflexhaft als unsachlich oder populistisch abgetan, während ihre Regierungsjahre verklärt werden, als habe Stillstand Stabilität bedeutet. Diese äusserst seltsame Verklärung verhindert eine ehrliche Aufarbeitung, und damit die wichtigste Lehre aus 16 Jahren Kanzlerschaft Merkel. Dass politische Bequemlichkeit und möglicherweise sogar Unfähigkeit, verpackt als Pragmatismus, ein Land auf lange Sicht sehr teuer zu stehen kommen kann.
Ich bin überzeugt, eine medial und gesellschaftlich übergreifend offene, ehrliche und konstruktive Auseinandersetzung mit der Kanzlerschaft Merkels wäre für die AfD ein Menetekel.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































