Naturschutz oder Geldgier?
Die beantragten drei Windkraftanlagen in Unglinghausen/ Herzhausen zeigen bedrückend deutlich, was geschieht, wenn wirtschaftliche Interessen über Natur‑, Arten‑ und Menschen Schutz gestellt werden.
Was als Beitrag zur Energiewende verkauft wird, erweist sich bei näherem Hinsehen als Projekt, bei dem Profit offenbar wichtiger ist als Verantwortung.
Anwohner wurden nicht ernsthaft beteiligt. Transparenz und Mitsprache blieben leere Versprechen, Entscheidungen fielen hinter verschlossenen Türen – ein Vorgehen, das Misstrauen schürt und demokratischen Grundsätzen widerspricht.
Besonders zynisch ist das Verhalten des profitierenden Unternehmens SMS Group GmbH, das sich öffentlich zu Nachhaltigkeit und UN‑Zielen bekennt, diese jedoch ignoriert, sobald sie Gewinne schmälern. Windkraftanlagen im Brutgebiet des streng geschützten Rotmilans zu planen, bedeutet eine bewusste und irreversible Schädigung von Natur und Artenvielfalt.
Auch der geringe Abstand von weniger als 800 Metern zu Wohngebäuden zeigt, wie wenig der Schutz der Bevölkerung zählt. Lärm‑, Schatten‑ und Gesundheitsbelastungen werden billigend in Kauf genommen.
Gewinner dieses Projekts sind nicht Klima oder Region, sondern ein Industriekonzern mit grünem Anstrich sowie die Unglinghäuser Haubergsgenossen. Die Kosten trägt die Allgemeinheit – durch zerstörte Natur und verunsicherte Menschen. So darf die Energiewende nicht umgesetzt werden!
H. Peter Haan











































































































