Sehr geehrte Damen und Herren,

hier mein Leserbrief zum Artikel Nina Warken über die anstehende Gesundheitreform:
Die Aussagen der Gesundheitsministerin zur kommenden Reform hatte ich fast so oder so ähnlich erwartet. Es wird sich wieder einmal an Symptomen abgearbeitet, wo es eigentlich strukturelle Probleme sind, die die Kosten explodieren lassen, da die Alterung der Gesellschaft unausweichlich ist. Meines Erachtens sind die entscheidenden Punkte die 93 Kassen, bei denen 93 Geschäftsführungen und 93 Vorstände sowie 93 Verwaltungen finanziert werden müssen und die Kosten für Patienten, die sich im Bürgereld befinden, die auch sämtliche Zuzahlungen nicht leisten müssen. Wenn der Staat sich das leisten möchte, muss er auch für diese Kosten aufkommen und nicht allein den Einzahlern in die Krankenversicherung überlassen. Solange das nicht angegangen wird, kann diese Reform nur scheitern. Sollte diese Reform so kommen, ist das wieder ein Wahlgeschenk für die AfD.

Thomas Seese


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Ein Kommentar

  • Herr Thomas Seese, wie richtig, wie richtig. Das was seit Jahrzehnten von der gut genährten Abgeordneten-Gesellschaft rumgemurkst wird, ist nicht zu überbieten. Aber Hauptsache für diese Herrschaften: "Der eigene Geldbeutel ist gut gefüllt. Und vor anstehenden Wahlen, egal wo, werden noch schnell Posten oder zusätzliche Ministerienb geschaffen, damit es den "Abgewählten bis zum Lebensende auch gut geht!" So etwas nennt man seit vielen Jahren "Politik" und fördert unausweichlich Gegenströmungen. Nach jeder Wahl wird das Ergebnis vollmundig "analysiert", eigene Versäumnisse in Abrede gestellt.