Sehr geehrte Damen und Herren,
es gibt Politiker, die sich für unfehlbar halten.
Wie beispielsweise Angela Merkel, die dies in ihrem Bestseller, der sie spätestens jetzt zur mehrfachen Millionärin gemacht hat (es gibt in Deutschland noch immer viele, aus meiner Sicht verblendete, Merkelianer) deutlich zum Ausdruck gebracht hat.
Unter anderem "dank" linksgrüner Medien, die eher durch ein Nadelöhr gehen, als einen kritischen Beitrag über deren Ikonin Merkel zu veröffentlichen.
Und dann gibt es einen Politiker, der offenbar beschlossen hat, die Messlatte gleich ganz woanders aufzuhängen.
Nicht nur hoch, sondern himmlisch ambitioniert.
Man muss Donald Trump eines lassen.
Während andere Staatschefs sich mühsam mit Fakten, Diplomatie oder gelegentlichen Selbstzweifeln herumschlagen, scheint Trump ein deutlich effizienteres System gefunden zu haben.
Wahrheit ist, was ihm gerade nützt, Größe ist, was er selbst verkündet, und Kritik an ihm ist ein Kommunikationsfehler des Universums.
Es ist schon beeindruckend, wie konsequent hier an einem neuen Naturgesetz gearbeitet wird.
Gravitation gilt nur für alle anderen.
Wenn Trump stolpert, wie bei seinem völlig planlosen Iran-Krieg, dann fällt nicht er, dann ist einfach der Boden falsch positioniert gewesen.
Dabei hat diese Haltung fast etwas Tröstliches.
In einer Welt voller Unsicherheiten ist es beruhigend zu wissen, dass zumindest ein Mensch nie zweifelt, nie irrt und stets recht behält.
Zumindest in seiner eigenen Umlaufbahn.
Doch Ironie beiseite.
Eine Demokratie lebt nicht von Unfehlbarkeit, sondern von Einsicht.
Nicht von Lautstärke, sondern von Zuhören.
Und ganz sicher nicht davon, sich selbst über alles zu stellen und sich für unfehlbar
zu halten.
Nicht nur bei Donald Trump.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































