Es war nicht schön mit der Ampelregierung und deren Opposition. Dauernd Hetze und Missgunst. Oberster Missgünstling: Friedrich Merz und Christian Lindner mit Schergen. Und auch in der Regierung stritten sich die Minister wie die Kesselflicker. Aber trotz der ungünstigen Lage, kein Geld nach der Pandemie, der Angriffskrieg Russlands, echte Öl- und Gaskrise droht, trotz alldem und mehr hat es vor allen Dingen Robert Habeck hingekriegt einiges zukunftweisendes in die Wege zu leiten. Windkraftzubau - und Profiteure sind endlich auch die Kommunen im ländlichen Raum, wo sich die Windräder meist drehen. Sie erhalten auf Dauer jährlich fünfstellige Summen aus Pacht- und Stromerlösen. Und billiger Strom auf dem Markt! Solaranlagen auf Hausdächern bringt private Investitionen in den Strommarkt- auch wegen einen enormen Bürokratieabbau. Aufgrund der Erkenntnis, dass bis 30kW PV bei 7,5ct/kW Vergütung gar keine relevanten Gewinne gemacht werden brauchen die Eigentümer keine Einnahmenüberschussrechnung und keine Umsatzsteuererklärung mehr machen. Das entlastet Bürger und Finanzämter! Das will Katharina Reiche rückgängig machen. Jeder kleine Solaranlagenbetreiber soll Unternehmer auf eigene Rechnung an der Strombörse werden. Wer hat da noch Lust irgendwas zu investieren? Vielleicht noch für die private Nutzung. Schade um die Potenziale!
Windkraft soll in Fällen der Überlastung unentschädigt abgeregelt werden (Redispatch), was bis zu 3Prozent der Einspeiseleistung sein kann.
Denn der Strom, den Wind oder Solaranlagen liefern ohne dass Strom gebraucht wird, kostet Geld. Laut cleanthinking.de allerdings nur ein fünftel von dem was Reiche behauptet. Unbedacht ist dabei wie viel billigen und sauberen Strom die Anlagen andauernd einspeisen! Dabei sollte die Regierung dafür sorgen, dass in Deutschland umwelt- und klimafreundlich erzeugter Strom in Batterien und Gas und Efuels gespeichert wird. Sie müsste dafür sorgen, dass das Stromnetz in der Lage ist den Strom dort zu erzeugen wo es möglich ist und dort hin zu transportieren wo er gebraucht wird. Nur so können wir Energiesicherheit und Preisstabilität langfristig sichern, und nicht die enormen Profite der Öl- und Gaskonzerne.
Unverantwortlich, dass Robert Habecks weitsichtige Planung nun wieder von der Gier der Konzerne und der Kurzsichtigkeit der Politik geschleift wird. Wir vermissen Weitsicht!
Thomas Hauschild











































































































