Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Frau Schweitzer, bitte keine Sorgen zur Finanzierung der WLZ. Sie ist Teil der Ippen-Gruppe, einem mächtigsten Netzwerk im deutschen Lokaljournalismus, vom Verleger Dirk Ippen gesteuert. Wie stark die Struktur ist, zeigen die Verkäufe. Allein der Verkauf der Anteile am Online-Portal „Immowelt“ an den Axel-Springer-Verlag brachte 130 Millionen €, um die Kassen zu füllen. Bei dieser wirtschaftlichen Kraft ist die WLZ vor Ort abgesichert. Als Leser treibt mich die inhaltliche Gestaltung um. Während die Herkunft der meisten guten Artikel leicht erkennbar ist, hinterlässt die tägliche Lektüre, oft einen eher diffusen Eindruck. Die Ausnahme bildet „Mein Waldeck“, das sich mit der regionalen Geschichte befasst. Allerdings wirft die Schwerpunktsetzung Fragen auf: Die wiederholte, detaillierte Darstellung historischer NS-Verbrecher wie Hitler & Co mag zwar auf ein wenig Leserinteresse stoßen, wirkt aber auf Dauer bedrückend. Für die Zukunft wünsche ich mir den Blick nach vorn. Mehr Berichte zur Gegenwart/Zukunft, konstruktive und Mut machende Reportagen zu den vielen intelligenten jungen Menschen, ihre Ideen, die unsere Region voranbringen. Das wäre der Game Changer der WLZ.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Drolshagen











































































































