Sehr geehrte Damen und Herren,
der Pfingstbrief von Manfred Weber war überfällig.
Mein Wunsch ist, dass über Politik und Gesellschaft der "heilige Geist der politischen Erleuchtung" kommen möge.
Ich bin überzeugt, dass es trotz aller gegenseitiger Animositäten nicht in der Absicht Webers liegt, am Stuhl von Ministerpräsident Markus Söder zu sägen.
Manfred Weber wäre aus meiner Sicht in diesen historisch schwierigen Zeiten der ideale Bundeskanzler.
Weber möchte mit seinem "Brandbrief" Politik und Gesellschaft nach fast zwei Jahrzehnten "Merkel-Dämmerschlaf" vielmehr wachrütteln.
Die Zeiten von "Sie kennen mich" und ansonsten lediglich Verwaltung und Verteilung des über Jahrzehnte vorher erwirtschafteten Staatsvermögens, ohne dies zu sichern und zu mehren, sind definitiv vorbei.
Ich hoffe, Söder kapiert, was die Stunde geschlagen hat und zeigt mehr Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit in seiner Aussenwirkung.
Man muss nicht jeden Irrsinn der Spassgesellschaft via Instagram imitieren.
Das wirkt auf mich geradezu lächerlich.
Wir leben in gesellschaftlich, wirtschaftlich und geopolitisch äusserst bedrohlichen Zeiten.
Mehr Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit wäre dringend vonnöten.
Aber weite Teile der Gesellschaft und der Medien scheinen dies noch nicht verinnerlicht zu haben.
Das einzige, was in
Deutschland noch floriert, ist die Feier- und Partyindustrie.
Für so manche Medien gibt es scheinbar nichts berichtenswerteres als über exzessiv feiernde Partygänger.
In einer derart ausufernden Form waren diese Feierexzesse in den 1920-Jahren aufgetreten.
Die weitere Entwicklung in den Folgejahren ist bekannt.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































