Sehr geehrte Damen und Herren,
die Union steckt in einer tiefen strukturellen Krise.
Der größten in ihrer langen Geschichte.
Es ist ein Irrglaube, indem man in einem Verzweiflungsakt den Kanzler auswechselt, würden sich alle Probleme in Luft auflösen.
Letztendlich ist nicht Merz das Problem, sondern CDU/CSU als Parteien.
Die Union ist tief gespalten wie keine andere Partei
Auf der einen Seite die liberal-konservative Fraktion, die von Merz nach seinem gebrochenen Versprechen, einen Politikwechsel herbeizuführen, tief enttäuscht ist.
Auf der anderen Seite die starke Merkel-Fraktion, die Bündnisse mit der Nachfolgepartei der diktatorischen SED begrüßt.
Wohin also steuert die Union?
Der Trend geht bei den Wählern in Richtung unter 20 Prozent.
Man muss "kein Weißbier trinken, um einen immer tieferen Tiefpunkt zu befürchten".
Trotz Brandmauer ist im Konrad Adenauer-Haus, aber auch in der CSU-Zentrale, gewaltig Feuer unter dem Dach.
Die Union hat sich freiwillig in die Geiselhaft der Minderheitenpartei SPD begeben.
Wenn die Union nicht endlich realisiert und konsequent umsetzt, was die Mehrheit der Bevölkerung möchte und wofür sie im vergangenen Jahr gewählt wurden, dann bleiben ihr in sehr absehbarer Zeit zwei Optionen.
Entweder Juniorpartner einer links-links-grünen Koalition.
Mehr oder weniger einer deutschen Einheitspartei.
Oder Juniorpartner einer AfD-geführten Regierung.
Der ehemaligen 'Kanzlerpartei" droht das Schicksal der früheren italienischen DC, wenn sie die Realitäten nicht endlich wahrnimmt und die Folgerungen daraus zieht.
Nicht die AfD zerstört die Union.
Das erledigen die Unions-Politiker selbst.
Eine Brandmauer sollte die Ängste vor der Ausbreitung eines Feuers lindern.
Die Angst der Union vor der AfD essen deren politische Seele auf.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































