BSW-Chef sieht Merkel als Verhandlerin für Ukraine-Frieden
Es ist sehr begrüßenswert, Verhandlungen mit Russland anzustreben. Angela Merkel versteht zumindest die Sprache und ist eine bekannte Persönlichkeit, hat allerdings auch bei den Abkommen Minsk I und Minsk II mitgewirkt. Sie selbst äußerte sich am 7. Dezember 2022 in einem Interview mit DER ZEIT dahingehend, dass beide Abkommen dazu dienen sollten, der Ukraine Zeit zu geben, sich kriegstauglich zu gestalten. Alexander Stubb ist als langjähriger Befürworter der NATO bekannt und hat letztendlich maßgeblich an der Mitgliedschaft Finnlands mitgewirkt (Abschreckung durch Stärke). Mario Draghi äußerte sich in einer Pressekonferenz in Brüssel, am 31. Mai 2022, dahingehend, dass es "nutzlos" sei, Gespräche mit Putin zu führen, da er ohnehin kein Interesse an den Inhalten der westlichen Staatschefs hat. Gerhard Schröder ist von allen wahrscheinlich die schlechteste Wahl. Ein ehemaliger Bundeskanzler, der mit einem Satz wie "Hol mir mal ne´´Flasche Bier, sonst streik ich hier..." sogar in die Musik-Charts kam, ist nicht vertretbar, um Friedensverhandlungen zu führen. Zwar hat er 2003 mit seinem NEIN zur Beteiligung Deutschlands am Irakkrieg für Aufsehen gesorgt ("Dieses Land wird unter meiner Führung für Abenteuer nicht zur Verfügung stehen" März 2003) und betonte, dass der Abrüstungsprozess der UN funktionierte, aber das ist absoluter Schnee von vorgestern. So wie die BSW sehr bald Schnee von gestern sein wird.
Uwe Reetz












































































































