In der F.A.Z.am 26.Mai auf Seite 7 leicht gekürzt und redigiert erschienen
FAZ: "Man bleibt unter sich...Gendersprache" laut Seite N 4 am 13.
Genderzwang
Das Düsseldorfer Drohen mit Notenabzug bei sachgerechter statt geschlechtsgerichteter Redeweise in medizinischen Arbeiten ist keineswegs ein Einzelfall; von Niederdeutschland über Hessen bis Burgenland.
Das junge Buch 'Genderzwang. Wie Sprachpolitik die Freiheit des Sprechens gefährdet' stellt 1/2 Hundert Vorgänge dar. Es gibt noch mehr.
Zur geschilderten Abwehr der Kritik am "Gendern" mittels Unterstellen sachfremder, ichsüchtiger Motive: Bedenken "Gender"-Freunde eigene gleichartige?
Insbesondere, da die Lösung einfach ist: Wenn es zuträfe, daß das grammatische Geschlecht das Verständnis der Bezeichneten steuere, könnten die "Genderer" den allgemeinen Brauch fördern, solche Gattungsbezeichnungen als geschlechtsfrei zu handhaben, bei denen das Leibesgeschlecht belanglos ist; wie im F.A.Z.-Spruch: Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.
Ulrich J. Heinz
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