Betr.: SEV-"Service" der Deutschen Bahn
Wenn man etwa von Solln nach Starnberg mit der S 7 und S 6 fährt, befindet man sich im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn. Seit einigen Tagen fährt statt der S 6 ein "Schienersatzverkehr" von München nach Starnberg. Dann ergeben sich beim Umsteigen an der Donnersberger Brücke Probleme: Wenn man von dort auf die Westseite der Brücke gelangen will, gab es bislang einen schmalen, bunkerartigen Durchgang - der aber jetzt am Wochenende versperrt war. Nach einigem Suchen findet man nördlich davon neben einem Parkplatz eine Passage, die durch mehrere Gitter führt und kommt zu einer provisorischen Metalltreppe, über die man auf die Brücke gelangt, von einer Ausschilderung zum SEV ist nichts zu sehen. Oben angekommen, muss man ggf. eine halbe Stunde warten, wenn ein SEV-Bus gerade abgefahren ist. Dies meine Erfahrung, die ich am Samstag machen musste. Der nächste Bus war so überfüllt, dass der Busfahrer nur zwei Personen noch aufnehmen konnte. Nachdem man nochmals so lange gewartet hatte, musste man sich zum 3. Bus einen Zustieg regelrecht erzwingen, und auch im Bus gab es Streit um Sitzplätze - wer keinen Platz fand, musste aussteigen, da es sich um einen Reisebus handelte. Dabei kann ja ein einziger Reisebus nicht alle Fahrgäste einer S-Bahn aufnehmen. Dass es sich für ältere Menschen und Kinder eine Zumutung, um nicht zu sagen Unverschämtheit der DB handelt, dafür hat die Bahn selber den Beweis geliefert mit ihrer eindeutig unzureichenden und kurzsichtigen Planung und Logistik. Man kann gespannt sein, was die DB noch alles den Fahrgästen in dieser Hinsicht zumutet, zumal ja die Sanierungsarbeiten noch zehn Jahre andauern sollen.
Dr. Wolfram Euler











































































































