„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“
Ist es Würde, wenn ein Mensch wegen seinen angeborenen Fähigkeiten nur ein Platz in einem Berufszweig finden kann, der in unserer Gesellschaft nur geringe Wertschätzung erhält?! Welches sich dann auch in der mäßigen Vergütung widerspiegelt. Auf welchen Tätigkeitsbereich kann denn aber eine funktionierende Gesellschaft verzichten? Sind denn da nicht alle wichtig?! Wo findet man denn hier die Würde dieses dort tätigen Menschen? In unserem so „Christlichen Abendland“, mit unserem gelobten Grundgesetz, scheint die Christlichkeit unsichtbar geworden zu sein. Wer definiert denn dies „Würde“ in unserer „Solidarischen Gemeinschaft“. Steht einem hochqualifizierter Mensch mit entsprechende Honorierung, und der dadurch ein gutes Leben führen kann, eine würdigere Würde zu? Dieser Mensch besitzt eigentlich, durch seine mitbekommenen Fähigkeiten, ein gewisses Privileg, wofür er im Grunde nichts kann. Und dieses Privileg setzt sich so ganz automatisch im Ruhestand fort, obwohl da keine Leistung mehr dahinter steht. Durch die prozentuale Rentenanpassung in der Jahresmitte, wird der Unterschied zu den minderen Renten-Beziehern immer größer. Und diese haben dann die „Arschkarte“ für das ganze Leben zu ertragen. Ist das gerecht, ist das die hochgehaltene, unantastbare Würde des Menschen?! Die, scheinbar, mitlerweile zur Floskel verkümmert wurde! Gerecht wäre ein großer Topf, in dem die Beiträge „Aller“ einfließen, und mit einer gerechteren, gestaffelten Erhöhung der Rentenanpassungsbeträge für die unteren Bezugsbereiche. Das wäre dann ein spürbarer Würdigungsschritt. Hat denn unsere demokratisch gewählte Regierung nicht die Aufgabe, gravierende Unterschiede und Ungerechtigkeiten zu verändern, und nicht nur die Pfründe des eignen Klientels zu sichern, b.z.w. zu steigern?! Es lässt sich doch nichts mantraartig herbeireden, man muss es tun was ansteht! Eine ähnliche Situation besteht doch auch in der Gesundheitspolitik. Man kann es nicht allen recht machen! Hier geht es doch nicht um die eigene Parteizugehörigkeit, sondern um unser umfassendes gesellschaftliches Zusammenleben, das so langsam ins Wanken gerät. Die AfD würde da wohl die Rolle des Sargdeckel übernehmen, so scheint es jedenfalls.
Ich kann hier die Hoffnung einfach nicht sausen lassen!
Mit besten Wünschen,
Erwin Rohleder












































































































