Sehr geehrte Damen und Herren,
"Zeit, das sich was dreht".
Ich habe viele Jahre lang Herbert Grönemeyer, weniger wegen seines Gesangsstils, sondern mehr wegen seiner anspruchsvollen Texte, respektiert.
Bis zum Jahr 2015, als er sich aus dem fernen London als Hilfsvollstrecker des Merkelschen Diktums gebärdete, dass deutsche Grenzen nicht zu schützen seien und daher jeder in Deutschland einreisen und Asyl beanspruchen kann, der "Lust und Laune" dazu hat.
Damals hatte Grönemeyer meine Sympathien ihm gegenüber verscherzt.
Anlässlich einer aktuellen Ehrung für sein Lebenswerk hat er deutliche Kritik an der Kommunikation der Politik geübt.
Auch und vor allem an Angela Merkel.
Ausser ihrem "Wir schaffen das" kam von ihr seit 2015 nichts mehr.
Vielmehr (gefühlt): " Ich bin dann mal weg, Ihr schafft das auch ohne mich".
Grönemeyer drückt in seiner Kritik aus, was ich seit 10 Jahren in unzähligen Merkel-kritischen Leserbriefen zu formulieren versuchte.
Leider mit wenig publizistischen Erfolg.
Wenn die Flüchtlingspolitik seit 2015 von Anfang an politisch professionell gesteuert und organisiert worden wäre, hätte sie tatsächlich zu einem Vorzeigemodell "Made in Germany" werden können.
Sie ist jedoch im Gegenteil vollkommen unkontrolliert gescheitert.
Man kann heute im Grunde nur noch retten was zu retten ist.
Die Hauptverantwortung hierfür trägt die zu dieser Zeit amtierende Regierungschefin, Angela Merkel.
Wenn sich alle im Bundestag vertretenen Parteien darauf einigen könnten, dass die Regierungszeiten Merkels, nicht nur in der Flüchtlingspolitik, zu den schlechtesten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gehörten, würde in mir ein Funken Hoffnung aufkommen, dass es um den Realitäts- und Gemeinschaftssinn der verantwortlichen Politiker in diesem Land vielleicht doch nicht so schlecht bestellt ist.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































